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Grunge-Revival mit Twin Red

Interview Grunge-Revival mit Twin Red

Twin Red machen Neunzigerjahre-Emo-Rock. ZiSH-Autor Manuel Behrens hat sich mit Sänger André Förster über Bandnamen und Musikstile unterhalten. Am Freitag stellt Twin Red ihr Debütalbum "Please Interrupt" im Lux vor. ZiSH verlost Tickets für die Releaseparty.

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Twin Red statt Client: Freitag stellt die Alternative-Band um Gitarrist und Sänger André (Mitte) ihr Debütalbum im Lux vor.

Quelle: Handout

Früher hießen sie Client und haben Punk gemacht, heute heißen sie Twin Red und spielen Emo-Grunge, der sich an Bands wie Jimmy Eat World orientiert. Am Freitag feiern die Hannoveraner den Release ihrer ersten Platte unter neuem Namen: "Please Interrupt". ZiSH-Autor Manuel Behrens hat mit Sänger André Förster über die Gründe für den Namens- und Stilwechsel gesprochen.

ZiSH: André, bis vor einem Jahr habt ihr unter dem Namen Client Musik gemacht. Warum habt ihr euch Twin Red genannt?
André: Es gibt da eine recht erfolgreiche Electro-­Pop-Band aus England, die Client heißt. Eines Tages hatten wir eine Mail von deren Anwalt im Postfach, in der relativ deutlich stand, dass wir uns doch umbenennen sollten, da sie die Rechte an dem Namen hatten.

Das klingt nach Stress.
Ja. Außerdem haben wir auch Facebook-Nachrichten von deren Fans bekommen, die unsere Seiten vertauscht haben: Irgendwann schrieb ein Fan von denen aus Norwegen, wann denn das Konzert losgehen würde. Wir haben das gelesen und dachten nur so: „Hä?!“

Freitag stellt ihr euer Debüt-Album „Please Interrupt“ vor. Im Gegensatz zu Client gibt’s weniger Punk, stattdessen erinnern die neuen Songs an Neunzigerjahre-Emo-Rock. Wie kam’s dazu?
Das mit dem Emo hat sich entwickelt. Wir haben mit der Zeit verschiedene Gitarreneffekte mit aufgenommen, und natürlich haben wir uns auch etwas an bekannten Emo-Bands wie Jimmy Eat World orientiert.

Inzwischen gibt es nur noch wenige Bands, die in diese Richtung gehen. Wie kommt das beim Publikum an?

Zum Großteil richtig gut. Ich hatte dazu eine lustige Unterhaltung: Auf einem unserer Konzerte war ein Mann Mitte 40, der mich fragte, wie alt ich war, als Kurt Cobain starb. Ich sagte: „Drei oder vier.“ Unsere Musik erinnerte ihn an Emo- und auch an Grunge-Bands wie Nirvana, auf die er in den Neunzigern stand. Er fand es komisch, dass wir in diese Richtung gehen, obwohl wir diese Zeit nicht bewusst erlebt haben.

Interview: Manuel Behrens

Am Freitag feiern Twin Red im Lux, Schwarzer Bär 2, die Releaseparty ihres Debütalbums. Als Support spielen Open Water Collective.  Los geht's um 19.30 Uhr, der Eintritt kostet 14 Euro.

ZiSH verlost Tickets

ZiSH verlost zweimal zwei Karten für das Release-Konzert zu „Please Interrupt“. Wer am Dienstag, 7. Juni, um 15 Uhr unter Telefon (05 11) 17 65 anruft, gewinnt mit etwas Glück.

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