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So politisch ist das neue Album von Rise Against

Neue Platten: Rise Against So politisch ist das neue Album von Rise Against

Im November vergangenen Jahres wurde Donald Trump zum Präsident der USA gewählt - und natülich ist der umstrittene Milliardär ein gefundenes Fressen für Punkrock-Bands wie Rise Against. Welches Thema er auf dem achten Album der US-Band spielt, weiß HAZ-Redakteur Tobias Morchner.

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Rise Against haben mit "Wolves" ihr achtes Studiowerk veröffentlicht.

Quelle: Foto: Travis Shinn

Die Erwartungen an Tim McIlrath sind hoch: Der politische Kopf und Sänger der Punkrocker Rise Against veröffentlicht mit seinen Mitstreitern das achte Studiowerk – und zugleich das erste Album der engagierten Band in der Trump-Ära. Die meisten der elf Songs von „Wolves“ sind unmissverständliche Kommentare zur Lage in Nordamerika: „How many walls can you put up, how many guns ’til you feel safe?“, fragt der Sänger. Songtitel wie „Welcome To the Breakdown“ oder „Bullshit“ sprechen eine klare Sprache.

Musikalisch hat sich nicht viel geändert, obwohl die Band erstmals mit einem neuen Produzenten ins Studio gegangen ist. Das Tempo der Tracks ist gleichbleibend hoch. Es gibt klassische „Wohohoho“-Mitsing-Chöre, treibende Gitarren und fette Drums. Rise Against sind eine Punkrockband. Punkt. Niemand erwartet, dass sie bei Aufnahmen plötzlich Bläser oder elektronische Sounds einsetzen. Im November sind sie live in der Hamburger Sporthalle zu erleben. Doch womöglich klingt mindestens einer ihrer Songs bereits recht bald durch die Straßen der Hansestadt: Das Stück „Mourning in America“ hat nämlich das Zeug, zur Hymne des Protests gegen den G-20-Gipfel Anfang Juli zu werden, zu dem auch Donald Trump anreisen wird.

Tobias Morchner

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