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Fernweh und Friedensfeuer

CD Album Fernweh und Friedensfeuer

Reggae mit Jamaika-Flair: Rebbeca Weyers hat sich für ZiSH das neue Album von Bob Marley-Sohn Ziggy angehört.

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In den Fußstapfen des Reggae-Königs.

Quelle: Handout

Wenn ein Schneidersitz, Dreadlocks und eine Strickmütze in Jamaika-Farben zusammen singen könnten, würden sie wohl Ziggy Marley’s Lieder trällern. „Wild And Free“, das vierte Solo-Album des ältesten Sohns von Reggea-König Bob Marley, klingt so, wie es sich für einen wahren Prinzen gebührt. Ob beim basslastigen „Forward To Love“ oder beim gitarrenumspielten „It“: Der gebürtige Jamaikaner bringt mit seiner Stimme hundert Sonnenstrahlen in jeden Titel; die Texte strotzen vor Lebensfreude und Harmonie. Im Titeltrack etwa lässt Marley zusammen mit Schauspieler und Komiker Woody Harrelson Engel fliegen und Friedensfeuer brennen. So, wie es Bob mit seinem Sohn getan hat, zieht auch der 42-jährige Ziggy Marley seine Familie mit in das fröhlich blubbernde Reggae-Meer: In „Welcome To The World“ singt Abraham, der jüngste Sohn, mit und begrüßt den Zuhörer auf der Welt – „a good place“. Doch neben vielen Liebes- und Freiheitsphrasen streift Ziggy Marley in „Personal Revolution“ und „Get out of Town“ auch gesellschaftliche Probleme. Es geht um Fernweh und Umweltverschmutzung. Ziggy Marley kann also mehr als nur die glitzernden Seiten des Lebens auszuleuchten. Das aber macht er besonders schön.

Wenn sich unter rotglühender Sonne Reggae-Rhythmen in den Ohren einnisten und den ganzen Sommer über nicht mehr weichen, bleibt nicht viel mehr zu sagen als „Peace, Prinz!“

Rebecca Weyers

Ziggy Marley: „Wild And Free“, Tuff Gong Worldwide (Groove Attack).

www. ziggymarley.com

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