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Neue Platten Für den Herbst-Blues

Auf ihrem Debütalbum „From Lost Home to Hope“ haben Torpus & The Art Director Songs für die dunkle Jahreszeit versammelt. Genau zur richtigen Zeit, meint HAZ-Redakteur Karsten Röhrbein.

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Quelle: Heimböckel

Hannover. Wenn man morgens im Dunkeln aus dem Haus geht und abends im Dunkeln zurückkommt, schlägt die Stunde der Singer-Songwriter. Nichts passt schließlich besser zum leichten Herbstblues als die milde Melancholie einer Akustikgitarre. Darauf verstehen sich auch Torpus & The Art Director, was angesichts des Covers mit windschiefen Bäumen in 08/15-Instagram-Optik doch überrascht. Auf dem Debüt „From Lost Home to Hope“ singt Namensgeber Sönke Torpus mit wohliger Wehmut von längst verhalltem Sommergelächter aber auch von der neuen großen Liebe. „Es geht oft ums Verlassen oder das Ende von etwas, aber trotzdem auch darum, neuen Optimismus und Hoffnung zu schöpfen“, sagt Torpus über seine feinen Folk-Pop-Songs.

Mit Gitarrist Melf Petersen und Schlagzeuger Felix Roll hat der Nordfriese schon in seiner Heimat Niebüll gemeinsam in einer Band gespielt, nach dem Umzug nach Hamburg gehören auch Jenny Apelmo am Kontrabass und Tausendsassa Ove Thomsen fest zu Torpus & The Art Directors. Ihre leisen Songs veredeln sie mit Mandoline, Banjo, Harmonium oder Trompete, ohne aber Folk-Folklore und Pathos von Vorbildern wie Mumford & Sons zu übernehmen. Wer die Band bei den „Waschweibern“ in Hannover verpasst hat, kann sie sich jetzt in die gute Stube holen – und das nicht nur auf CD. Auf der Homepage gibt es Wohnzimmergigs zu gewinnen. Gutes Timing! 

Torpus & The Art Directors: „From Lost Home to Hope“,
Grand Hotel van Cleef.
www.torpus.de

Karsten Röhrbein

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