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Herman Dune: Raus aufs Land!

Neue Platten Herman Dune: Raus aufs Land!

Ein Album wie ein verschwitzter Roadtrip durch die texanische Landschaft: Nicole Wehr hat sich für ZiSH Herman Dunes neue Platte „Strange Moosic“ angehört.

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Herman Dune: „Strange Moosic“

Quelle: Handout

Ein Rascheln, ein Gurren. Zwei Knopfaugen lugen hinter einem Baum hervor. Mit erhobenem Daumen steht ein blaues Zottelwesen an einer Straße im texanischen Niemandsland. Und rollt kurz darauf mit „Mad Men“-Star Jon Hamm im weißen Cabrio gen Austin. Das Intro des Musikvideos zum launigen „Tell Me Something I Don’t Know“ zeigt die Richtung, in die das Pariser Folk-Pop-Duo Herman Dune mit ihrem dritten Studioalbum „Strange Moosic“ marschiert. Sänger und Gitarrist „Yaya“ und Drummer „Cosmic Néman“ bleiben so verspielt, wie auf Erstlingswerks „Giant“, nähern sich aber diesmal dem US-Indie-Folk an.

BBC-Legende John Peel erkannte den Unterhaltungswert der charmant-verschwurbelten Franzosen schon Jahre vor ihrem Profidebüt. Zehn Sessions spielten sie bei ihm. Die vielgelobten Indie-Rocker von Arcade Fire nahmen Herman Dune mit auf Tour. Für „Strange Moosic“ pausierten David und Néman ihren Konzertmarathon. In Portland nahmen sie mit Produzent Adam Selzer zwölf eingängige Sommerwiesen-Songs auf, die oft nach Nashville klingen. So greifen Herman Dune beim bluesigen „In The Long Long Run“ zur Pedal-Steel-Gitarre, in „Where Is The Man?“ dominiert das Cembalo. Für das fröhlich-zappelige „Monument Park“ liefert Ex-Decemberists-Mitglied Rachel Blumberg Bongo-Beats und Backing Vocals. Daumen hoch und raus aufs Land!

Nicole Wehr

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