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Local Natives: Mit dem Gesicht zur Sonne

Neues Album Local Natives: Mit dem Gesicht zur Sonne

Singst du noch oder harmonierst du schon? Die Local Natives haben ihr neues Album „Gorilla Manor“ herausgebracht. ZiSH-Autor Malte Mühle hat reingehört.

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Selbst wehmütige Momente klingen wunderbar euphorisch: Local Natives.

Quelle: Handout

Spätestens seit die Fleet Foxes dem Sound von Crosby, Stills, Nash & Young zu neuem Leben verholfen haben, gehört mehrstimmiger Falsett-Gesang wieder zum guten Ton. Daran orientiert sich auch die Band Local Natives, die seit dem SXSW Festival 2009 als Geheimtipp gilt. Mit schwelgerischen Gitarren, nervösem Schlagzeug und zuckrigen Streichern geraten den fünf Kaliforniern ihre Songs aber ein gutes Stück poppiger als den Kollegen. Mit der Energie von Afro-Beat-Bands wie Vampire Weekend spielen sie sich auf ihrem Debüt „Gorilla Manor“ durch zwölf sonnendurchflutete Songs. Selbst wehmütige Momente klingen da wunderbar euphorisch, wie im Song „Sun Hands“. Mit ausgelassenen Stimmen berichten die Local Natives von vielen kleinen und großen Sehnsüchten. Von Videotelefonaten mit der Freundin im fernen Europa, von der Suche nach einzigartigen Momenten und dem Himmel auf Erden. In „World News“ erzählen sie von einer Bombenexplosion im Parkhaus. Die Nachricht wird zum Anstoß, sich endlich um die Familie zu kümmern. Und am Ende wird alles wieder gut.

Der Sound dieser Band schreit nach Fahrten zum Strand und ganz viel Liebe. Er verspricht ein gutes Ende für all die schwermütigen Gedanken. In die Gesichter der Local Natives strahlt bei alledem die wärmende kalifornische Sonne. Und das hoffentlich noch sehr lange.

von Malte Mühle

Local Natives: „Gorilla Manor“, Pias (Rough Trade)
thelocalnatives.com


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