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Portugal. The Man: Durchgearbeitet

Neue Platten Portugal. The Man: Durchgearbeitet

Müßiggang trägt Früchte: Portugal. The Man sind auf Atlantic Records angekommen. Ihre neue Platte "In The Mountain In The Cloud" hat sich Hannah Suppa für ZiSH angehört.

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Portugal. The Man: „In The Mountain In The Cloud“

Quelle: Handout

Platte aufnehmen – touren – Platte aufnehmen – touren und wieder von vorn – so sah der Rhythmus von Portugal. The Man in den vergangenen sechs Jahren aus. Pause? Nicht nötig! Und wer so zuverlässig abliefert, kriegt irgendwann ein Jobangebot: Nun ist das rastlose Indie-Quartett mit seinem urigen und psychedelischen Sixties-Sound beim Majorlabel Atlantic Records untergekommen. Gute Arbeit zahlt sich aus.

So hat sich auf dem neuen Album „In The Mountain In The Cloud“ zwar das Kleingedruckte geändert, das Klangkonzept ist jedoch gleich geblieben: rührige Melodieseligkeit, Schrammelgitarren versetzt mit Violinensembles und Sänger John Gourley, der stets austestet, wie hoch er seine Stimme denn noch treiben kann. Ein bisschen The Shins, ein bisschen Sixties, ein bisschen Seventies und dann, wenn man es nicht erwartet, ein Elektroversatz („Senseless“) und ein E-Gitarren-Zwischenspiel („All Your Light“). Die Buben aus dem weltfernen Alaska, das sie inzwischen gegen Portland eingetauscht haben, starten zunächst sanft: „So American“ schmiegt sich melodisch heran, die Streicher sorgen für ein wohlig-warmes Pop-Gefühl, „Got It All“ hält die gute Laune mit Jubelgesang hoch, bei „Everything You See“ sind die Trompeten das fröhliche Detail.

Beeindruckend, dass den Herren noch immer Überraschungen einfallen, auch nach sechs Jahren und sechs Alben. Damit das so bleibt, sollten sie nun pausieren. Sie haben es sich verdient.

Hannah Suppa

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