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In den Straßen von Philadelphia

Neue Platte: Dave Hause In den Straßen von Philadelphia

Auf dem dritten Soloalbum „Bury Me In Philly“ schließt Dave Hause Frieden mit seiner Heimatstadt Philadelphia - und klingt dabei niemals selbstgenügsam, findet HAZ-Redakteur Karsten Röhrbein. ZiSH verlost Tickets für sein Konzert am Donnerstag in der 60er-Jahre-Halle.

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Dave Hause klingt quengelig, wütend und melancholisch - aber nie selbstgenügsam.

Quelle: Handout

Als unermüdlicher Akkordarbeiter hat sich Dave Hause viele Freunde gemacht: mit der Eastcoast-Punkband The Loved Ones, mit Chuck Ragans Folkpunk-Wanderzirkus The Revival Tour und immer wieder auch unter eigenem Namen. Auf seinem dritten Solo-Album „Bury Me In Philly“ streift Hause das zerschlissene Flanellhemd nun endgültig ab. Statt Folkpunk spielt der drahtige Gitarrist und Sänger jetzt erdigen Rock – quengelig, wütend oder melancholisch, aber nie selbstgenügsam.

Im Debüt „Resolutions“ wollte Hause einfach nur weg aus der zu klein gewordenen Heimatstadt Philadelphia, auf „Bury Me In Philly“ macht er nun seinen Frieden mit der hassgeliebten Ostküsten-Metropole. Dafür braucht er aber seine Fans: „You clap in time, I’ll make it rhyme / And we’ll Pretend we’re in our prime“, fordert er im Opener „With You“. Das erinnert an Kollege Frank Turner, der bereits den Sprung in die Riesenhallen geschafft hat.

 

Das grüblerische „My Mistake“ hingegen klingt nach Bryan Adams’ Gewinnerrock-Nummer „Summer of ‘69“. Bei Hause ist das aber keine Aufbruchshymne, er hadert stattdessen damit, viel zu viel Zeit vergeudet zu haben. Dass das natürlich nicht so ist, davon kann man sich am Donnerstag, 2. März, in der 60er-Jahre-Halle, Zur Bettfedernfabrik 3, überzeugen, wo Dave Hause spielt (Abendkasse: 24 Euro).

Karsten Röhrbein

Verlosung: ZiSH verlost bis Mittwoch 16 Uhr auf facebook.com/ZiSHHAZ zweimal zwei Tickets für das Konzert.

„Bury Me In Philly" von Dave Hause.

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