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Wohlfühlpunk mit Potenzial

Neue Platten Wohlfühlpunk mit Potenzial

5 Seconds of Summer wurden durch einen Tweet von One-Direction-Sänger Louis bekannt. Doch die fünf Jungs wollen mehr als eine Pop-Punk-Boyband sein. ZiSH-Autorin Lea Köster hat sich ihr neues Album "Sounds Good Feels Good" angehört.

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Ihnen geht es um das Hier und Jetzt: 5 Seconds of Summer

Quelle: Handout

Bei 5 Seconds of Summer ist für jeden etwas dabei: Sänger Luke ist der Sunnyboy mit schiefem Grinsen und stets perfekt gestylten Haaren. Gitarrist Micha­el ist der Punk, der aussieht, als habe er in die Steckdose gefasst. Bassist Calum zeigt gerne seine Tätowierungen, Schlagzeuger Ashton (Markenzeichen: Bandana) ist der Surfer-Typ. Zusammen sind sie 5 Seconds of Summer, kurz 5SOS.

Ihr zweites Album „Sounds Good Feels Good“ klingt wie eine Mischung aus All Time Low und Green Day und fühlt sich an wie Schokokuchen mitten in der Nacht: verrückt, spontan, aufregend. Die vier Jungs singen über unsterbliche Liebe, gebrochene Herzen, kaputte Familien und das Gefühl, unsichtbar zu sein. Die meisten Songs werden von Gitarren getrieben – typischer Pop-Punk eben.

Dass One-Direction-Sänger Louis die Band 2012 durch einen Lobes-Tweet schlagartig bekannt machte, hängt den vier Australiern noch immer nach: 5 Seconds of Summer wollen nicht als Boyband abgestempelt werden.
Ihre Songs regen zum Nachdenken an, ohne zu deprimieren. Es geht nicht um große Zukunftsvisionen, sondern um das Hier und Jetzt. Das Album mag kein Meisterstück sein, dafür ist „Sounds Good Feels Good“ nicht originell genug. Aber die Australier, die auf treue Fans bauen können, haben ihren Sound gefunden. Und die harmonischen Nummern mit eingängigen Lyrics und Ohrwurmpoten­zial stehen ihnen richtig gut.

Lea Köster

5 Seconds of Summer:
„Sounds Good Feels Good“,
Capitol (Universal Music). 

www.5sos.com

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