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50 Pflichten für Studenten in Hannover

Studieren in Hannover 50 Pflichten für Studenten in Hannover

In Hannover gibt’s so einiges, was jeder Student einmal gemacht haben sollte. In der Knallvorlesung sitzen 
oder auf der „Rinderparty“ tanzen zum Beispiel. ZiSH hat 50 Pflichttermine gesammelt – in einer Bucketlist zum Abhaken.

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Manni und das "Üstra Racing Team"? Das John-Belushi-Frühstück? Im Elchkeller sitzen? Carina (v.l.), Tim und Sina haken ihre Pflichttermine ab.

Quelle: Kathrin Kutter

1. Ungeschminkt und in Jogginghose über den „Gucci-Campus“ gehen. Denn auf dem Conti-Campus fällt man damit zwischen Jungs in Polohemden und Mädchen mit teuren Mini­handtaschen so garantiert auf.

2. Einmal auf der Jugendsünden-Party im Béi Chéz Heinz zu Neunziger-Trash tanzen. Auch wenn es einem später peinlich ist.

3. Auf der Dornrösschen-Brücke zwischen Linden-Nord und dem Georgengarten nicht nur die Sonne in der Leine versinken sehen, sondern vielleicht auch eine spontane Rave-Party erleben.

4. Im Café Safran das John-Belushi-Frühstück bestellen, das nur aus einem Kaffee, einer Zigarette und einem Kaugummi besteht.

5. Der Hauptmensa wegen des schrecklichen Eiergeruchs auf dem Weg zum Schneiderberg abschwören – und sich später doch wieder in die Essensschlange einreihen.

6. Sich mindestens einmal an der falschen Schlange in der Hauptmensa anstellen und plötzlich vor der Currywurst stehen.

7. Im Conti-Hochhaus vom 14. Stock aus den Ausblick bei Sonnenuntergang genießen.

8. Bei der MHH-Party auf dem Gelände der Medizinischen Hochschule ein paar Runden Spritzen, die mit rotem Schnaps gefüllt sind, bestellen. Tut erst am nächsten Morgen weh.

9. Im Bermuda-Dreieck am Raschplatz versinken – und fünf Cocktails für 7 Euro im Zaza abstauben.

10. Witze über Braunschweig machen und die Stadt hassen, obwohl man gar nicht weiß, warum.

11. Lernen, wie man Lüttje Lage richtig trinkt, ohne nass zu werden.

12. Eine Vorlesung verschlafen, weil man Dienstag beim „Ruby Tuesday“ im Café Glocksee die Nacht durchgetanzt hat.

13. In der Klausurenphase schon morgens keinen Platz mehr in der TIB finden – und stattdessen lieber Serien gucken.

14. Wenn man es doch aus dem Bett geschafft geschafft hat: An den Schlössern der Schließfächer in der Bib scheitern und die Mitarbeiter um Hilfe bitten müssen.

15. Den Elchkeller erkunden. Das stehen keine Tiere, sondern gemütliche Sofas. Denn im Keller des Politikgebäudes der Leibniz-Uni ist ein Studentencafé untergebracht.

16. Die Knallvorlesung der Chemiker besuchen. Vorsicht, explosiv!

17.Bei der Rinderparty der in der Tierärztlichen Hochschule feiern. In der Halle werden den Tiermedizinstudenten sonst Rinder vorgeführt.

18. In der Buslinie 100 nun gratis eine Stadtrundfahrt machen.

19. Bei der Laufrunde um den Maschsee einen Abstecher zum Trainingsplatz von Hannover 96 machen.

20. In der Weihnachtszeit „Die Feuerzangenbowle“ im Audimax, dem größten Hörsaal der Leibniz-Uni, gucken. Der Klassiker im Unikino-Programm.

21. Einem Studenten von auswärts erklären, dass Tischfußball hier „krökeln“ und nicht „kickern“ heißt.

22. Das Bahnpersonal am Hauptbahnhof fragen, wo es zu Gleis 5 und 6 geht.

23. Den grandiosen Ausblick von den Toiletten im Türmchen des Welfenschlosses der Leibniz-Uni genießen.

24. Als Student auf der Expo Plaza in der Mittagspause bei Ikea essen.

25. Im Sommer draußen im Georgengarten oder an den Ricklinger Kiesteichen grillen und chillen. Denn dass Hannover als größtes Dorf der Welt gilt, hat auch Vorteile.

26. Mit dem „StuThe-Ticket“ des Staatstheaters Hannover beim Theaterbesuch sparen – und endlich öfter vor den Brettern sitzen, die die Welt bedeuten sollen.

27. Zum begeisterten Fahrradfahrer werden – wie fast alle echten Hannoveraner.

28. Limmern – also über die Limmerstraße von Kiosk zu Kiosk und Bar zu Bar schlendern.

29. Anschließend nachts nur nach Hause finden, weil die drei warmen Brüder den Weg leuchten.

30. Am nächsten Tag im Mezzo in der Oststadt frühstücken – das geht hier am Wochenende sogar bis 16 Uhr.

31. Sich auf der unübersichtlichen Webseite der Leibniz-Uni verirren und ein wichtiges Formular nicht finden.

32. Im Besitos um den Preis seiner Jumbo-Cocktails würfeln – und dann einen „Big Ben“ aus der Blumenvase schlürfen.

33. Auf der Liegewiese in der Eilenriede chillen – das hat schon Bettina Wulff als Studentin gern gemacht.

34. Montags in der Kletterhalle „Escaladrome“ beim Hochschulsport um die Wette klettern.

35. Einen Messejob gehabt haben und in ein paar Wochen so viel verdienen, wie sonst in einem ganzen Jahr.

36. Gottfried Wilhelm Leibniz oder Wilhelm Busch in die Anwesenheitsliste des Seminars eintragen und sich über den verwirrten Dozent freuen. Ist ja schon ein paar Jahre her, dass die Herren hier studiert haben.

37. In den Kali-Chemie-Saal gehen und sich vorstellen, man sei in Harry Potters Zauberschule Hogwarts.

38. An einem Sonntag merken, dass der WG-Kühlschrank leer ist. Dann im Lidl am Hauptbahnhof einkaufen und sich schwören, dass man nie wieder vergisst, den Kühlschrank zu füllen.

39. Bei Dithmars Kaufhaus in der List ein Teil für die WG kaufen.

40. Auf dem Maschsee Schlittschuh laufen. Wenn’s da kein Eis gibt: Ab ins Eisstadion am Pferdeturm!

41. Feuerwerkliebhaber werden. Egal ob beim Schützenfest, dem Kleinen Fest im Großen Garten oder beim Internationalen Feuerwerkswettberwerb: In Hannover knallt es im Sommer oft.

42. Einen Platz bei einem Sofar-Sounds-Konzert ergattern – und überhaupt keine Ahnung haben, welche Bands einen da erwarten.

43. An Vatertag beim „BIERathlon“ mit einer Kiste Bier um den Maschsee laufen.

44. Sich als Ersti im Kröpcke-Rolltreppenlabyrinth verirrt haben.

45. In der Faust hannoverschen Poetry Slammern wie Tobias Kunze, Ninia LaGrande oder Johannes Berger beim Dichten und Denken zuhören.

46. Sich nahe der Gildepark-Bühne an die Ihme setzen und einem Open-Air-Konzert lauschen.

47. Sonntags beim Faust-Flohmarkt stöbern und neue, alte Schätze für die Studentenbude ergattern.

48. Wissen, was man unter dem „Üstra Racing Team“ versteht und wer dieser Manni ist. Und wenn nicht, die Messaging-App Jodel herunterladen.

49. Nachts auf den Kronsberg wandern, die Skyline von Hannover genießen und vielleicht sogar eine Sternschnuppe am Himmel entdecken. Achtung, unbedingt Taschenlampe mitnehmen!

50. An der Bezeichnung „Unterm Schwanz“ nichts mehr komisch finden – und sich selbst oft mit Freunden unter dem Reiterdenkmal vorm Hauptbahnhof treffen.

Mitarbeit: Sarah Seitz, Theresa Kruse, Jaqueline Niewolik, Martin Wiens, Sophie Leyh, Joss Doebler, Sarah Franke

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