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Das sind die Hotspots für Studenten in der Nordstadt

Der große ZiSH-Stadtteilguide Das sind die Hotspots für Studenten in der Nordstadt

In unserem großen Stadtteilguide stellen vier Hannover-Experten ihren Kiez vor. Heute im vierten und letzten Teil: Der Norden. Studentin Leonie Frank zeigt uns, wieso die Nordstadt mit E-Damm, Weidendamm, Kneipen und Bars nicht nur für Studenten perfekt ist.

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Das bessere Linden: Journalistikstudentin Leonie liebt die Nordstadt. Im Bücherschrank auf dem E-Damm schaut sie nach neuem Lesestoff, geht im Georgengarten spazieren oder schmaust im Café Crêperie.

Quelle: Stein

"Der E-Damm kann locker mit der Limmerstraße mithalten", sagt Leonie Frank. Deshalb ist die Journalistikstudentin vor einem Jahr in die Nordstadt gezogen. Mit ihren Freunden trifft sie sich oft im Café Crêperie. „Viele gehen ja lieber ins 24grad gegenüber, aber das ist mir zu voll“, sagt sie. Außerdem findet sie das kleine Café mit den bunten Stühlen gemütlicher – und gleichzeitig minimalistischer. „Das macht den E-Damm aus: studentisch, locker, ohne Schnickschnack – aber immer was los“, sagt Leonie. Wie die Limmerstraße in klein. Dass sich der Stadtteil positiv entwickelt, zeigen auch die vielen innovativen Läden, die im vergangenen Jahr am Engelbosteler Damm aufgemacht haben, darunter der Soule Sneakerstore, der Blumenladen Indigo und das Fahrradcafé.

Bevor es sie in die Nordstadt verschlagen hat, wohnten Leonie und ihre beste Freundin Muri in Vinnhorst. Als sie vor zwei Jahren aus Kassel herzogen, kannten sie sich in Hannover gar nicht aus. So landeten sie in dem ruhigen Stadtteil im Norden. „Vinnhorst ist schon sehr dörflich, da gibt’s einfach nichts“, sagt Leonie. Zwar konnten sie am Kanal spazieren oder joggen – trotzdem zog es sie näher zur Innenstadt. Heute wohnen sie direkt am E-Damm – zwar nur zehn Fahrradminuten von Vinnhorst entfernt, aber schon mitten in der Stadt. Dort entdecken sie noch immer Neues.

Kuriosum: Die Nordstadt ist ein wahres Studentenkneipen-Paradies: Angefangen beim rustikalen Kuriosum am Schneiderberg (Tipp: „Meter“ bestellen) über die liebevoll abgerockte Destille, Kickerabende in der Pinte Poing oder die sehr herzliche Cocktail-Spelunke Santana Bar – wer in der Nordstadt kein passendes Plätzchen findet, um sein Bier zu trinken, wird wohl nirgendwo glücklich.

Quelle: Linke

Neben der Christuskirche entdeckt Leonie den Laden Kaffee hoch 7. „Der ist mir noch nie aufgefallen, davon muss ich unbedingt Muri erzählen“, sagt sie. Tatsächlich kann man dort aber schon seit fünf Jahren Kaffee und passende Maschinen kaufen. „Für dauermüde Studenten genau das Richtige“, sagt Leonie.

E-Damm: Die Limmerstraße in klein: Neben vielen Döner-Restaurants gibt es auf dem E-Damm immer mehr spannende Läden: wie das Fahrradcafé, das auch Fahrräder repariert. Schon länger dabei sind die gemütliche Bar Spandau, das Café 24grad mit eigener Kaffeerösterei oder das Antiquariat Internationalismus, in dessen Bücherregalen man herrlich stöbern kann.

Quelle: Kutter

In den Augen der 23-Jährigen ist der Stadtteil generell perfekt für Studenten. „Der entspannte Lebensstil, die vielen Kioske und Kneipen – es ist alles da“, sagt sie. Zwar muss Leonie jeden Morgen eine halbe Stunde zur Expo-Plaza fahren, während ihre Mitbewohnerinnen nur fünf Minuten zur Uni laufen. Dafür verlässt sie die Nordstadt ansonsten kaum, auch nicht zum Feiern. „Meine Freunde und ich stehen total auf Elektromusik“, sagt Leonie, „dafür ist das Weidendamm die beste Adresse.“ Und gleich um die Ecke.

Weidendamm: Auch für Club- und Konzertgänger gibt es in der Nordstadt Locations für jeden Geschmack. Zum Beispiel Hannovers größter Elektroclub, der Weidendamm. Punk- und Hardcore-Konzerte gibt es im UJZ Korn, Rock-Partys und Shows in der Stangriede Stage und im neuen Club Subkultur am E-Damm.

Quelle: Handout

Doch es muss nicht immer ein Club sein: Ein Cocktail im Spandau oder Bierpong in der Hanomacke auf dem Conti-Campus – die Studentin hat alles in der Nähe. Dazu kommen die vielen urigen Studentenkneipen am Schneiderberg und rund um die Christuskirche. Im Pinte Poing in der Hahnenstraße zum Beispiel kann man sich zu seinem Bier vom benachbarten Imbiss Pizza Oma ausgesprochen leckeres Essen in die Kneipe bringen lassen. Eine gute Grundlage für den Alkohol schafft Leonie vorher mit Burgern und Pommes im Rox Diner am E-Damm.

Herri-Brauerei: Wer gerne Bier trinkt, sollte auch wissen, wie es hergestellt wird. Das geht nur ein paar Haltestellen von der Haupt-Uni entfernt: in der Herrenhäuser Brauerei. Eine Besichtigung kostet 12,50 Euro pro Person und kann in Gruppen bis zu 20 Personen gebucht werden. Im ersten Teil gibt es einen kurzen Vortrag zur Geschichte des Bieres, bevor dann in der Brauerei alle Schritte der Produktion begutachtet werden können. Der Höhepunkt kommt zum Schluss, wenn der Gerstensaft in gemütlicher Atmosphäre verkostet wird.

Quelle: Dröse

Um die Crêpes, Burger und Cocktails wieder abzutrainieren, spaziert Leonie durch den Georgengarten. „Gerade im Herbst ist das wunderschön“, sagt sie. Auch ihr Fitnessstudio liegt direkt am

E-Damm. „Da gehe ich jetzt aber nicht jeden Tag hin“, gesteht sie. Aber es zählt ja auch irgendwie als Sport die Nacht zu Elektrobeats im Weidendamm durchzutanzen.

Von Johanna Stein

Linden, Südstadt, List: Alle Teile der Serie

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Hanomacke:  Oft fällt es schwer, an der Hanomacke vorbeizugehen, wenn man eigentlich in die Bib müsste. Tagsüber gibt’s im studentischen Treff Kaffee und Snacks. Abends veranstaltet der Verein auf dem Conti-Campus Partys. Wer sich zum Büffeln durchringen kann, sollte dies bei grandioser Aussicht nebenan im 14. Stock des Conti-Hochhauses tun.

Quelle: Schaarschmidt
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