Eigentlich wollte Jonas am vergangenen Sonnabend nur mit ein paar Freunden am Altwarmbüchener See feiern – so wie viele andere Jugendliche auch, die sich an Seen und auf Wiesen treffen, wenn es draußen langsam wärmer wird. Dass aber so viele Jugendliche zur „Nacht am See“ kommen würden, hätte der Schüler aus Hannover nicht erwartet, als sein Freund, passend zur Party, eine Gruppe bei der Internetplattform SchülerVZ gegründet hatte. 200 junge Menschen fanden sich am Strand des Sees zusammen, nach rund einer Stunde beendete die Polizei die Party und erteilte Platzverweise.
Das Internet hat in den vergangenen Jahren nicht nur die Kommunikation zwischen Menschen verändert. „Auch spontane Treffen werden auf SchülerVZ, StudiVZ, Facebook oder über Twitter organisiert und schnell verbreitet“, sagt der Historiker Aiko Wulff, der in Leipzig zum Thema Flashmobs forscht.
Mit den gleichen Mitteln, mit denen im vergangenen Jahr die Opposition im Iran ihre Proteste organisiert hat, werden in Deutschland Partys und Flashmobs geplant. Der Aufwand ist gering: Es reicht, eine Gruppe für eine Feier oder Gemeinschaftsaktion zu gründen – die Veranstaltung wird dann von Fans freiwillig weiterempfohlen. Dank des Schneeballsystems wird die Gruppe so immer größer – bis selbst die Veranstalter nicht mehr überblicken können, wie viele am Ende kommen werden. So wie im vergangenen Jahr, als ein Jugendlicher eine Party auf Sylt ankündigte, zu der 4500 Menschen kamen – und einen Haufen Müll hinterließen. Oder wie bei der Gemüseschlacht, bei der jeden September Nordstädter gegen Lindener auf der Dornröschenbrücke mit verfaultem Gemüse und Wasserbomben gegeneinander kämpften. Oder aber beim Picknick vor dem Braunschweiger Schloss im vergangenen Sommer, das die Stadt wegen „Gefährdung öffentlichen Eigentums“ verbot.
Denn auch wenn sich viele Jugendliche und jung Gebliebene für diese Umsonst-und-draußen-Aktionen begeistern, so ganz geheuer sind sie den Politikern und der Polizei nicht. Zwar können Polizei und Ordnungsamt rechtlich nichts machen, wenn die Versammelten nicht die öffentliche Sicherheit gefährden, Müll hinterlassen oder etwas zerstören. In Altwarmbüchen verbot die Polizei die Party, bevor sie überhaupt richtig begann, weil sie fürchtete, bei der Masse an Besuchern würde genau so etwas passieren.
„Generell muss man zwischen einem privaten Treffen und einer Versammlung unterscheiden“, sagt Kay Waechter, Juraprofessor an der Universität Hannover und Experte für Polizeirecht. Eine Versammlung sei immer von einem Beitrag zur Meinungsbildung getragen. Das heißt durch Reden, Konzerte oder Demonstrationen, die eine bestimmte Meinung demonstrieren. „Seifenblasen pusten oder Tanzen gehören nicht dazu.“ Die Polizei sei also nicht befugt, Platzverweise auszusprechen, nur weil irgendwo eine Gruppe tanzen würde. „Es ist dabei unerheblich, ob sich fünf oder 2000 Menschen zum Feiern verabreden“, sagt Waechter.
Während in Altwarmbüchen 200 Feiernde zusammenkamen, waren es in französischen Großstädten wie Lille oder Nantes Tausende. In Nantes waren sogar mehr als 10.000 Jugendliche dabei, als ein betrunkener 21-Jähriger von einer Brücke stürzte. Frankreich war geschockt. Vor allem, weil die „Apéro géant“ (Riesenumtrunk) genannten Veranstaltungen mittlerweile im ganzen Land populär sind und teilweise sogar zeitgleich in verschiedenen Städten veranstaltet werden.
Seit dem Todesfall in Nantes geht die französische Polizei strikter gegen die Treffen vor. Viele wurden seitdem abgesagt. Ob die bisher größte Feier, die für kommenden Sonntag unter dem Eiffelturm in Paris angekündigt ist, abgesagt wird, ist noch unklar. Ginge es nach Polizei, Elternvertretungen und Politikern sollen die 50.000 Jugendlichen, die ihr Kommen in der entsprechenden Facebook-Gruppe angekündigt haben, aber zu Hause bleiben.
In Hannover ist es bis jetzt glücklicherweise noch nicht zu solchen Szenen gekommen. Aber Partys umsonst und draußen zu veranstalten, ist inzwischen ein wichtiger Teil der Alternativkultur geworden. „Ich kann mir nichts Besseres vorstellen, als im Sommer auf einer Wiese zu sitzen und zu feiern“, sagt der 24-jährige Bastian*, der immer im Internet nach neuen Partys sucht. Im Sommer vergeht beinahe kein Wochenende, an dem nicht an Seen, in Parks, in Tunneln oder auch spontan auf Plätzen gefeiert wird. Gruppen wie „Treff.Komm“ veranstalten Raves im Grünen, „Lebendiges Linden“ lädt zu Botellón-Treffen genannten Freiluftpartys ein.
Meist braucht es dazu nicht mehr als einen Ghettoblaster. Gefeiert wird nicht nur draußen, sondern auch in verlassenen Kellern oder auch mal in Vorräumen von Bankfilialen. Doch auch wenn sich die meisten Veranstalter solcher Feiern immer darum bemühen, den Müll aufzusammeln und keine Anwohner zu belästigen, sind Platzverweise der Polizei an der Tagesordnung.
„Wenn man draußen eine Party macht, denken viele in Hannover sofort an die Chaostage“, sagt Christian*, der sich über das Internet mit seinen Freunden zu Goa-Partys verabredet. Dabei seien die meisten Feiern unpolitisch. „Unter freiem Himmel eine unkommerzielle Party zu besuchen scheint für Politiker und Polizisten aber schon einer Revolution gleichzukommen.“
Auch die Gruppe „Hedonistische Internationale“ hat solche Erfahrungen gemacht: Im März 2008 wurde sie von Hundertschaften der Polizei verfolgt, als sie zu einer spontanen Feier in Zügen, Bussen und Straßenbahnen einlud. Nachdem sich beide Seiten über Stunden eine wilde Verfolgungsjagd durch die Stadt geliefert hatten, gelang es der Polizei, den Festzug aufzuhalten und Feiernde festzunehmen. Sie nannte den Rave später „Punkertreffen“.
Die erste Party der Hedonisten im September 2007 war noch friedlich verlaufen. Damals zogen mehr als hundert friedlich Feiernde mit einem mobilen Soundsystem über die Limmerstraße – einer alternativen „Loveparade“ ähnlich. „Uns ging es immer darum, unkommerzielle Partys an ungewöhnlichen Orten zu machen“, sagt einer der Hedonisten. Er möchte seinen richtigen Namen nicht nennen, betont aber, dass es nie darum gegangen sei, etwas kaputt zu machen oder gewalttätig zu sein. „Mit der Polizei sprechen wir unsere Aktionen trotzdem nicht ab, die haben wir bisher nur als Spaßverderber kennengelernt.“
Denn auch wenn es sich bei möglichen Verstößen um Aktionen Einzelner handelt: Beendet die Polizei eine Party, hört der Spaß für alle auf. Diese Kollektivhaftung ist nach Meinung von Kay Waechter jedoch nicht im Polizeigesetz verankert. „Man muss den Platzverweis zwar zunächst einmal befolgen. Später kann man dann aber zum Gericht gehen oder eine Dienstaufsichtsbeschwerde einlegen.“ Doch von den Feiernden, denen sonnabends eine Party beendet wird, gehen wohl die wenigsten montags zum Gericht, um sich zu beschweren.
Auch die Gäste der „Nacht am See“-Party haben sich nicht beschwert, sondern sind nach dem Platzverweis einfach zum Maschpark weitergezogen. Dort, und nicht am Altwarmbüchener See, soll auch die nächste Feier stattfinden. Nicht aus Angst vor der Polizei haben sie den Treffpunkt gewechselt, sondern weil der Maschpark einfach besser mit der Bahn zu erreichen ist.
Aus den Ereignissen des vergangenen Wochenendes haben sie gelernt: Im Internet bitten sie jetzt ihre Gäste, Beutel mitzubringen, um leere Flaschen und Müll alleine zu entsorgen, und distanzieren sich ausdrücklich von möglichen Straftaten ihrer Gäste.
Ob die Jugendlichen sich daran halten, wird sich zeigen. In der Gruppe, die zur Party aufruft, sind schon jetzt mehr als 1200 Mitglieder, und der Sommer hat noch gar nicht richtig angefangen.
Felix Klabe und Constantin Alexander
* Namen von der Redaktion geändert.
Kommentare
Üstra Elenor – 01.06.10
Also ich finde es eine Qual mit einer besoffenen Gruppe in der U-Bahn fahren zu müssen. Daher vermeide ich es spät noch mit der Üstra unterwegs zu sein. Es ist kaum zu ertragen dieses Gejohle.Tolle Stadt bimbo – 01.06.10
Es ist doch eigentlich nett von der Stadt Hannover, dass sie so tolerant ist. Bleibt zu hoffen, dass sie nicht überstrapaziert wird und dann doch noch verbietet.Jedes Wochenende Party machen Kevin – 31.05.10
Wenn man schon keine Perspektive auf einen vernünftigen Job hat und später keine Rente bekommt, dann kann sich auch gleich die Organe kaputtsaufen, damit man das Rentenalter gar nicht erst erreicht. Macht doch irgendwie Sinn. Na ja, die früheren Generationen haben jede Menge Drogen ausprobiert, war auch nicht besser. Und jetzt aufregen. Scheinheilig.Party-Ghetto zilla – 31.05.10
Wie wär's, wenn man eine schöne Gegend, gut erreichbar, weit ab von Wohnhäusern als Party-Gebiet freigeben würde. Aufräumen muss dann selbst organisiert werden. Allerdings wird bei der Gruppendynamik diese Idee bald in einem Haufen Müll untergehen. Es gibt immer Egoisten, die aus Faulheit alles kaputt machen. Das ist der Grund, warum es Regeln geben muss. Leider.Niewo ;) dr.X – 24.05.10
Hat die Redaktion zu viel französichen Rotwein getrunken?Dieser Artikel hat .... ... ... ....... ... .... .... ..... ..... ... ... und sollte schnell aus Mitleid gelöscht werden.
Liebe Grüße ein Oldie
euer meckern nützt nix! meckermann – 23.05.10
@n @lle @aufräumer und blockwarte,euer mecker nützt nix.
wenn ihr der jugend keinen freiraum gebt, dann ist die fitter als ihr, sie holt sich den einfach - teilweise auch lautstark. so einfach isses!
wollt ihr alle einsperren, in erziehungscamps schicken und lautverbot geben?
geht nicht!
und ansonsten, wer schreit noch heut als erstes auf gegen umwelterhalt und ist für naturzerstörung gewesen, als es darum ging, arbeitsplätze zu generieren? den salat habt ihr selbst angerührt. nun rührt euch auch, dies wieder für den normal nachwachsenden rohstoff "mensch" wieder zu ändern, damit der nachwuchs auch artgerecht aufwachsen und leben kann, ihr alten säcke habt ja ausufernd und resourcenraubend genug gelebt bis heut.
wir alten waren es doch, die die schäden verursacht haben und den freiraum für die jugend einbetoniert hat, also ist auch dafür zu sorgen, dass unser nachwuchs auch gut leben kann.
Party Palomino – 23.05.10
Die Sache ist super, sich übers Internet verabreden und friedlich feiern, singen, trinken. Nur wer gute Laune hat, kann auch was leisten. Wenn die Leute nur griesgrämig zuhause sitzen, über geplante Steuersenkungen schimpfen und den Krieg in Afghanistan grimmig akzeptieren während sie 0,001% fettige Konzentratmilch trinken, entsteht nur Frust. Dann ist alles überflüssig.Parties, aber bitte mit Rücksicht und Toleranz: Ja. Wilde Saufgelage mit Verletzten und zerstörter Natur:Nein.
Frohe Pfingsten, Hr. Blockwart !
Jugend und Zukunft...??? auchich – 22.05.10
Die Alten zerstören seit Jahrzehnten die Umwelt, hinterlassen Atommüll, der nicht zu kontrollieren ist. Diesen hinterlassen sie der heutigen Jugend. Der Jugend, die die Renten der Alten, die immer "brav" angepasst durchs Leben marschiert sind, zahlen sollen. Weltweit sind Minen versteckt, wer beseitigt sie? Ölteppiche zerstören die Meere. Am Hindukusch wird "unsere Freiheit" verteidigt. Da sollen unsere Jugendlichen mitmachen, so werden sie zu Helden.Ich hoffe, die Jugend von heute erlebt es noch, dass sie sagen kann: Zu unserer Zeit...
@ party crack Erdnusslocke – 22.05.10
wenn du einladen tust,muußt Du achten drauf auf schreibe!... der party crack! – 21.05.10
Ich finde es voll kommen ok das so welche Partys gemacht werden!Zudem ich bin einer der Organisatoren für eine party in absehbarer Zeit in Hannover!
Wir werden dafür sorgen das kein Müll auf diesem bestimmten Platz/Ort
hinterlassen wird.
Das die Polizei sowas verbietet oder mit Platverweise ahnt finde ich üertrieben.Schliesslich kam es zu keine ausschreitungen zwischen oPolizei und jugendlichen!
Ist es Heutzutage verbote spaß zu haben?
Und außerdem sind in der genannte Gruppe nur 900 und nicht wie geschrieben 1200!
Freie Entfaltung pako – 21.05.10
Jeder kann in der Natur "Party machen", lärmen, grillen, die Landschaft mit Müll volladen, Pflanzen zertreten und brütende Tiere zu Tode bringen. Aber man gönnt sich ja sonst nichts!Wir leben in einem Zustand der Anarchie. Tier- und Naturschutz gibt es nicht in Deutschland, außer auf dem Papier.
Müll und Zerstörung Lollo – 21.05.10
Es ist vollkommen richtig, dass nichts gegen diese Partys einzuwenden ist, wenn der Müll beseitigt wird, nichts zerstört wird und die Mitmenschen (Anwohner) nicht belästigt werden.Ich befürchte aber, dass genau diese Probleme bei einer solchen Party immer vorkommen. Und dabei gilt, je mehr Personen, desto mehr Müll, Zerstörung und Lärm.
Dies gilt übrigens nicht nur für junge Leute. Ist überall zu beobachten.
Bei "normalen" Festen, Konzerten oder Sportveranstaltungen ist dann aber auch die Müllbeseitigung geplant und ist zumeist vom Veranstalter zu bezahlen.
Bei den Flashmobs (siehe Sylt) will dann aber keiner die Verantwortung übernehmen.
Ein weiteres Problem liegt darin, dass bei "normalen" Veranstaltungen die Anzahl der Besucher und deren Verhalten abschätzbar ist. Entsprechend können der Veranstalter und die Polizei Sicherheitskonzepte planen. Bei den Flashmobs gibt es keinen Veranstalter und die Polizei ist bei der Anzahl und Zusammensetzung der Teilnehmer auf Schätzungen und Mutmaßungen angewiesen.
"chinesische Verhältnisse" Matthias F. – 21.05.10
....jetzt werden "nur" Freiluftparties verboten....und in Zukunft dann auch mal auf Demonstranten schießen, da ja die öffentliche Sicherheit gefährdet wird und Demonstranten Müll hinterlassen.Versammlungsfreiheit wurde mir in der Schule gepredigt, wie toll doch unser System ist, was wir für Errungenschaften der freien Welt haben...naja,....alles Lüge..
Freiluftversammlungen: Verboten
Zwangsenteignungen in Deutschland: kein Problem (Altenwerder, Autobahnbau,...)
etc.
Cool - Wann werden Parteien abgeschafft und ein Zentralkomitee eingerichtet?
@Phillip AuchMalJungGewesener – 21.05.10
Die Situation in Frankreich war, wie im Text beschrieben, dass ein betrunkener Mann von einer !!!Brücke!!! gestürzt ist.Möglicherweise wollte der Mann sich auch das Leben nehmen und hat sich vorher noch ein paar Bier genehmigt.
Daran hat bestimmt nocht keiner gedacht.
Bestimmt sagen Angehörige und Freunde:"Nein der X würde sich nie umbringen der war immer so ein froher Mensch" oder dergleichem aber wie hat es hinter seiner Fassade ausgesehen?
Wer schonmal "Notruf" gesehen hat, weiß das Menschen auch im nüchternen Zustand ein Haufen Mist zustande bringen, der einen das Leben kosten könnte.
Außerdem sind auch schon tausende Menschen im betrunken Zustand irgendwo nach oder auf einer Party gestorben.
Nur weil das jetzt auch bei einem Flashmob passiert ist heißt es nicht das Flashmobs und diese Partys der Jugendlichen böse sind und alle sterben oder dergleichen.
Ich versteh die Gesellschaft einfach nicht mehr.
Wenn die Jugendlichen ihren Müll wegräumen und niemanden stören bzw. keiner/nichts zu Schaden kommt ist doch alles gut.
Menschen sterben irgendwann immer ob durch eigen-, fremd- oder ohne verschulden von irgend jemand oder etwas.
Hier wird viel zu sehr pauschalisiert.
"Da in Frankreich ist einer bei einer Party gestorben, wir sollten Partys und Alkohol verbieten da sterben nur Leute dran"
Dann kann man auch gleich Wasser verbieten oder die Sonne weil man könnte ja ein Sonnenbrand bekommen...
kein Problem lumpi – 21.05.10
Es hat doch niemand etwas dagegen, wenn junge Leute Party machen. Nur gehört auch etwas Rücksicht dazu. In Altwarmbüchen ist die Lautstärke und die Sperrstunde doch überhaupt kein Problem. Wenn jeder hinterher seinen Dreck wegmacht hätten wir die Diskussion nicht. Also bitte, nicht auf die Polizeit schimpfen sondern mal an die eigene Nase fassen. Und die Meinung Jugendliche müssen von der Gesellschaft bespielt werden, damit sie keine Randale machen ist doch irgendwie auch etwas daneben, oder?Party Philipp – 21.05.10
wenn aber Menschen beim "Party machen" ums leben kommen ist von einer Party nicht mehr die rede.Freiluftpartys AuchMalJungGewesener – 21.05.10
Ich finde wir sollten die Jugendlichen machen lassen.Solang sie hinterher aufräumen und nichs zerstören sondern nur friedlich feiern.
Die Jugendlichen von heute haben doch kaum mehr Orte um sich zu treffen.
Wir hatten damals haufenweise Jugendtreffs...gibt es zwar heute auch noch aber die sind auch nicht mehr was sie mal waren.
In Ortschaften wie z.B. Barsinghausen gibt es rein gar nichts was für die Jugendlichen wirklich ansprechend ist.
Wenn wir ihnen Orte geben wo sie feiern könn und Spaß haben sinkt möglicherweise auch die Liste an Straftaten von Minderjährigen, weil sie dann nicht aus langeweile irgendwo hingehen und z.B. Spielplätze zerschlagen, Hauswänder beschmieren oder in leer stehende Häuser einbrechen (siehe Villa Nordstern in Lehrte).
Immerhin waren wir alle mal jung und wenn wir mal tief in uns gehen werden wir merken das viele von uns genauso waren oder noch schlimmer.
Jedes Wochenende feiern, feiern, feiern.
Hannover = Paris Der Troll – 21.05.10
Wie geil. Realistischer Vergleich. Die HAZ hatz erhatzt