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In welches Haus gehörst du?

Harry-Potter-Test In welches Haus gehörst du?

Die Geschichte um Harry Potter wird fortgesetzt: Am Sonnabend hat das Stück „Harry Potter und das verfluchte Kind“ Premiere in London und Fans können wieder in die Magiewelt 
abtauchen. Im ZiSH-Quiz könnt ihr euren Platz in der Zauberschule 
Hogwarts finden. In welches Haus schickt euch der sprechende Hut?

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Draco Malfoy gehört zu Slytherin, Harry Potter zu Gryffindor. Wohin würde der sprechende Hut dich schicken?

Quelle: Warner Bros/Montage

Das Harry-Potter-Quiz


Der Zaubererjunge Harry Potter ist erwachsen geworden und kommt ins Theater - ist das gut oder schlecht?

Pro

Foto: Katharina freut sich auf die Fortsetzung.

Katharina freut sich auf die Fortsetzung.

Quelle: Behrens

An meinem elften Geburtstag habe ich sehnsüchtig auf die Eule gewartet, die mir eine Einladung nach Hogwarts bringt. Leider ist sie bis heute nicht aufgetaucht. Dafür freue ich mich auch heute noch – mit 18 – über eine Fortsetzung von „Harry Potter“. Denn die Stärke von Joanne K. Rowling war es, neben der magischen Geschichte, die Lebenssituationen junger Menschen so darzustellen, dass ich mich darin wiederfinden konnte. Von Hermine habe ich gelernt, dass es nicht schlimm ist, gerne viel für die Schule zu tun. Und eine gewisse Ähnlichkeit, was meinen Hang zum Klugscheißen angeht, teile ich mit ihr.

Dass Harry und seine Freunde jetzt erwachsen sind und selbst Kinder haben, gibt Rowling die Möglichkeit, nicht nur die Geschichte weiterzuerzählen, sondern sich auch weiter in die Figuren hineinzudenken – und das hat „Harry Potter“ stets besonders gemacht. Wie sich Harry als Vater schlägt, der selbst ohne Eltern aufgewachsen ist, wird spannend. Und wie es für seinen Sohn Albus ist, im Schatten seines berühmten Zauberervaters aufzuwachsen und sich von ihm abzugrenzen, das sind die Geschichten, die alle gleichermaßen interessieren.

Katharina Kunert

Kontra

Foto: Jorid sieht im neuen Teil nichts Neues.

Jorid sieht im neuen Teil nichts Neues.

Quelle: Behrens

Der Bösewicht ist tot, die Schlacht geschlagen. Eine Fortsetzung hätte sich Joanne K. Rowling auch sparen können.
Meine ganze Schulzeit über hat Harry Potter mich begleitet. Wir schlossen gleichzeitig die Schule ab: Ich machte Abi, Harrys Reifeprüfung war der Sieg gegen Voldemort. Vom Schuljungen wurde er zum überarbeiteten Familienvater: Harry Potter ist mit einem Schlag erwachsen geworden. Auf einmal ist er älter als ich und hat auch noch Kinder. Diese Umstellung ist mir zu groß.

Die Handlung der Romane war ursprünglich auf sieben Schuljahre angelegt. Aber nein, das letzte Kapitel von Teil sieben war enttäuschend inkonsequent. Kein Abschluss, sondern eine Hintertür: Im Epilog gab es bereits einen Vorausblick auf Harrys Familienleben.
In anderen Buchreihen ist es stimmig, verschiedene Charaktere in den Fokus zu nehmen und andere Blickwinkel auf die Geschichte zu eröffnen. Die Potter– Romane leben aber von der Freundschaft des Trios Harry, Ron und Hermine. Jetzt die Kinder der drei bei Abenteuern durch die magische Welt zu begleiten ist nicht mehr als aufgewärmte Kindheitserinnerungen. Diese Geschichte ist auserzählt.

Jorid Engler

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