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Bei diesen Sportarten gewinnen alle

Miteinander statt gegeneinander Bei diesen Sportarten gewinnen alle

Sport und Wettkampf gehören nicht zwingend zusammen. ZiSH stellt vier Sportarten vor, in der man miteinander statt gegeneinander spielt - und gemeinsam Ziele erreichen kann.

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Beim Parkour passen die Traceure gegenseitig auf sich auf.

Quelle: Von Dithfurth

Sicher: Es ist ein tolles Gefühl, die Nummer eins zu sein. Aber ganz oben auf dem Siegertreppchen kann es schnell einsam werden. Schöner – und olympischer – ist es doch, in der Gemeinschaft etwas zu erreichen. In diesen Disziplinen könnte in den kommenden 16 Tagen der olympische Geist wieder so richtig aufleben – und Menschen könnten sich die Hand reichen, statt den Ellenbogen in die Seite zu rammen.

Yoga

Anstrengung kann so entspannt aussehen – aber die Gliedmaßen in ungewohnten Positionen anzuordnen und dann das Ganze zu halten, ist gar nicht so einfach. Yoga hilft, Muskeln zu entdecken, die man vorher nicht kannte, vermindert Rückenprobleme und sagt verkürzten Sehnen den Kampf an. Nach solch einem Intensivprogramm sind auch Büromenschen körperlich wieder fit.

Jiu Jitsu

Kampfsport und Kampfkunst sind nicht dasselbe. Während es bei Kampfsportarten wie Judo oft um Wettkämpfe und den Siegesgedanken geht, steht bei einer Kampfkunst wie Jiu Jitsu die Selbstverteidigung im Fokus. Klar, die nächste Gürtelprüfung will gemeistert werden. Aber beim Jiu Jitsu geht es auch darum, voneinander zu lernen. Zu zweit probiert man Abwehrtechniken aus. Mal ist man Angreifer, mal der Angegriffene. Im Ergebnis zählt nur, dass die Technik funktioniert und man einen Angriff richtig abwehren kann. Einfache Übungen sind schnell erlernt.

Hoop Dance

Hoopen kann man immer und überall – alles, was man braucht, ist ein Reifen. Tänzerische Leichtigkeit und akrobatische Kniffe ergeben fließende Bewegungen. Alleine macht das schon Spaß. Aber erst im Team kann man sich den Sport so richtig beibringen – und an beeindruckenden Choreografien basteln.

Parkour

Eine Parkbank und ein Geländer sind für Parkour-Begeisterte mehr als bloße Objekte – sie sind potenzielle Hindernisse, die es mit einfallsreichen Moves zu überwinden gilt. Traceure nennen sich diese Bewegungskünstler, die ihrem Sport überall nachgehen können. Parkour ist spontan und kostenlos. Man sieht dabei nicht nur die Stadt aus einem ganz neuen Blickwinkel, sondern auch seine Begleiter: Man lernt von den anderen – und passt auf, dass sich keiner übernimmt.

Von Jorid Engler

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