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Junge Union: Wenig Freizeit für die Freiheit

Warum engagiert ihr euch in einer Partei? Junge Union: Wenig Freizeit für die Freiheit

Lange Sitzungen und Anträge ausfüllen - Jungpolitiker zu sein, ist nicht immer so spannend wie es klingt. Das weiß auch Junge Union-Mitglied Arthur Lechtchyner. Aber ihm ist politisches Engagement wichtiger, als Freibadnachmittage.

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Arthur Lechtchyner engagiert sich in der Jungen Union.

Quelle: Kutter

Die Zukunft der eigenen Generation mitgestalten zu können, das war in der Familie von Arthur Lechtchyner nicht immer selbstverständlich. Die Eltern des 21-Jährigen kamen 1994 aus der Ukraine als Flüchtlinge nach Deutschland, weil sie dort als Juden diskriminiert wurden. An ein freies, selbstbestimmtes Leben war nicht zu denken. Arthur dagegen wuchs in Deutschland auf und ging hier zur Schule.

Die Möglichkeiten, die er im Gegensatz zu seinen Eltern hat, will er nun nutzen. „In Deutschland hat jeder die Chance, aus eigener Kraft etwas zu erreichen“, sagt er. Deshalb trat er nach seinem dualen Studium bei der Nord/LB der Jungen Union Hannover, der Jugendorganisation der CDU, bei. Neben der Arbeit als Bankkaufmann steckt er viel Zeit in sein politisches Engagement. In der Jungen Union ist er Pressesprecher, zusätzlich dazu gehört er auch zum Vorstand der CDU Herrenhausen-Stöcken.

Statt sich wie andere junge Leute in seinem Alter im Sommer bei 30 Grad im Freibad zu sonnen, nimmt er so an Sitzungen teil, arbeitet Anträge für seine Partei aus und trägt sie vor den anderen Mitgliedern der Jungen Union vor. „Es geht um unsere Zukunft“, sagt Arthur, der dem Land auch etwas zurückgeben will, indem er sich politisch engagiert. Denn: Die Möglichkeit, etwas bewirken zu können, habe man nicht überall. Doch gibt es sie, sollte man sie nutzen, findet der 21-Jährige.

Elena Everding

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