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Schulfrei für immer

School's out forever! Schulfrei für immer

Der letzte Abi-Ball ist gefeiert, das letzte Reifeprüfungszeugnis überreicht: Wenn morgen die Ferien beginnen, ist für alle Abiturienten die 
Schulzeit endgültig vorbei. ZiSH hat gefragt, was außer Hausaufgaben, Klausuren und Zeugnissen aus der Schulzeit hängen geblieben ist.

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Quelle: Rebecca Gerigk

„Ich kann Pi aus dem Kopf aufsagen und damit rechnen: 3,141592653 58979323846  ...Und durch die Vorbereitungen für die Abi-Entlassung kann ich konkrete Angaben für Getränke und Bestuhlung für über 500 Leute kalkulieren – im Kopf.“
Christian Spann, 19 Jahre,
Humboldtschule Hannover, will nach 
einem Marketing-Praktikum in 
Pittsburgh, Pennsylvania, 
Aviation-Management studieren.

„Der Stress, 
den man sich macht, läuft nur im eigenen 
Kopf ab. 
Jeder kann sich das Leben 
einfacher 
machen, wenn er nur locker 
bleibt.“ Wei-Jane Toung, 18 Jahre, Gymnasium ­Langenhagen, tourt einen Monat durch Südostasien und besucht ihre Verwandten. Danach will sie in Hamburg Wirtschaftspsychologie studieren.

„Wer feiern kann, kann nicht früh aufstehen, besonders nicht, um früh morgens Vokabeltests zu schreiben! Da hilft auch die Fähigkeit nicht, sich für andere Leute unsichtbar 
zu machen.“
Charlotte Siele, 19 Jahre, Goetheschule 
Hannover, macht bald ein FSJ bei der Gesellschaft für integrative Sozialdienste und will später Ergotherapeutin oder Sonderpädagogin werden.

„Mein 
Deutschlehrer hat mir beigebracht, wie man ohne Eintritt zu bezahlen in die „Baggi“ kommt – das ist mal etwas. Lebensnahes, was ich aus der Schule mitnehme.“ Jannis Beger, 18 Jahre, Gymnasium Neustadt am Rübenberge, will Wirtschaftswissenschaften studieren, um später einmal als Fondsmanager zu arbeiten.

„Wenn unsere Schule einmal abgerissen wird, werde ich einen Tisch aus dem Schulmobiliar ersteigern. Unter den werde ich ganz viele Kaugummis kleben, dann habe ich ein Stück Schule zu Hause.“
Hannah Paulmann, 18 Jahre, Gymnasium Mellendorf, will erst einmal durch Praktika 
die Berufswelt erkunden, um anschließend 
Grafikdesignerin oder professionelle Computerspielerin zu werden.

„Egal, wie 
man sich verhält, ohne Feinde ist man nie – ob Chick, Chuck, Hopper, Rocker, Rowdy, Softi, Cooler oder Freak. 
Diese Erkenntnis hat mich mehr geprägt als der Unterricht 
an sich.“
Maik Nothbaum, 20 Jahre, KGS Neustadt am Rübenberge, ist bald für neun Monate beim Work & Travel in Kanada und wüsste selbst gerne, was er später einmal für einen Beruf ausüben sollte.

„Bei 
einem 
missglückten Chemieversuch habe ich gelernt, dass man Salzsäure weder essen noch die Finger 
reinhalten 
sollte.“
Lea von Wolfframsdorff, 19 Jahre, Goetheschule Hannover, wird nach ihrer Hilfe beim WWOOF in Frankreich Ironman, YouTube-Star oder macht einfach irgendetwas mit Design.

„Meine 
Schule steht auf dem Lindener Berg. Durch das 
tägliche Radeln vor der ersten Stunde habe ich mir eine gute Kondition 
erarbeitet.“
Nantke Hinrichs, 19 Jahre, IGS Hannover
Linden, entscheidet nach ihrem freiwilligen sozialen Jahr in Bolivien, was sie mit ihrer Zukunft anfängt.

„Meinen Sinn für den richtigen Weg nach Hause, im Dunkeln und zu Fuß, habe ich in den letzten Schuljahren besonders verfeinert.“
Oliver Krause, 19 Jahre, Humboldtschule 
Hannover, macht erst einmal eine 
 Ausbildung bei der Sparkasse Hannover 
und will danach sein Geld als 
 Bankkaufmann verdienen.

„Durch 
die vielen 
Steine, die manchmal auf meinem Weg lagen, 
habe ich über gelernt, 
dass ich alles schaffe, wenn ich es wirklich will.“
Alessa Kempkens, 19 Jahre, Gymnasium Langenhagen, entscheidet nach einem 
 dualen Studium in Betriebswirtschaftslehre bei Rossmann, was sie beruflich machen möchte.

„Die Rhinogradentia, eine ausgestorbene Art, laufen auf ihren Nasen und nicht auf ihren Füßen. Wenn man das weiß, braucht kein Mensch mehr Mathe.“
Mareike Maubach, 19 Jahre, Goetheschule Hannover, beginnt demnächst ihr freiwilliges soziales Jahr im Dialysezentrum und will danach Medizin studieren, um später Ärztin zu werden.

„Ich weiß jetzt, dass es lohnenswert sein kann, sich hin und wieder mal ein bisschen durchs Leben zu schummeln. Das hat mir auch bei manchen spontanen Reden geholfen.“
Milan Rothenbacher, 19 Jahre, 
Humboldtschule Hannover, will jetzt 
nach Berlin ziehen und dort ein 
Wirtschaftsrechtsstudium 
beginnen.

„Ich habe viele Leute in der Schulzeit besser kennengelernt und tolle Freunde gefunden. Ich hoffe, dass diese Freundschaften auch noch halten werden, wenn wir alle in verschiedene Richtungen gehen.“
Theresa Rollenhagen, 19 Jahre, Gymnasium Uetze, möchte Ergotherapie und Physiotherapie oder Gesundheitsmanagement studieren und anschließend in diesem Bereich arbeiten.

„Durch das 
Planen von Festen im Seminarfach habe ich gelernt, eigenverantwortlich und allein zu organisieren, mich aber auch auf andere einzulassen und im Team zu 
arbeiten.“
Birte Schulze, 18 Jahre, Albert-Einstein-Schule, will auf jeden Fall studieren gehen, weiß aber noch nicht genau, welches Fach. Auch wo es beruflich einmal hingehen soll, hält sie für sich noch offen.

„Was am Ende meiner Schulzeit bleibt, sind viele gute Freundschaften, die auch weiterhin Bestand haben 
werden.“
Samuel Reis, 18 Jahre, Georg-Büchner-
Gymnasium, will nach einem freiwilligen sozialen Jahr Produktdesigner werden.

Texte von: Alisa Schellenberg, Friederike Vogel, Isabell Korth, Isabell Rollenhagen, Marina Uelsmann, Rebecca Gerigk und Rebecca Weyers

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