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„In Backstageräumen gibt’s keine Pokémon“

The Smith Street Band im Interview „In Backstageräumen gibt’s keine Pokémon“

The Smith Street Band aus Australien spielt am Donnerstag ein intimes Konzert im Lux. Doch dieses Mal ist für die Folk-Punks etwas anders: Vor gut drei Wochen hat sich Sänger Wil bei einem Konzert am Bein verletzt. Ein Gespräch über Langeweile auf Tour, bei der EM – und natürlich „Pokémon Go“.

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Spielen Donnerstag im Lux: The Smith Street Band.

Quelle: Handout

Wil, normalerweise ist „Wie geht’s dir?“ eine ziemlich langweilige Einstiegsfrage. Allerdings hast du dich vor ein paar Wochen bei einer Show in Australien am Bein verletzt und ihr musstet ein Konzert in Irland absagen. Also: Wie geht’s dir?
Mein Bein hat den langen Flug von Australien nach Europa nicht so gut vertragen. Jetzt geht’s aber wieder. Allerdings kann ich nicht viel machen und muss rumsitzen. Ich bin sonst schon faul auf Tour und mache vor den Konzerten kaum etwas. Aber auf dieser Tour bin ich richtig faul (lacht). Ich bin aber zuversichtlich, dass ich bei unserer Show in Hannover wieder stehen kann.

Was genau ist denn passiert?
Wir haben drei Konzerte in Folge in Melbourne gespielt. Erstes Konzert, erster Song: Ich springe hoch, komme auf – und reiße mir zwei Sehnen. Seitdem muss ich im Sitzen spielen.


Damit bist du ja in bester Gesellschaft von Axel Rose (Guns N’ Roses) und Dave Grohl von den Foo Fighters – die haben auch mit kaputten Beinen und im Sitzen gespielt.
Ja, das ehrt mich sehr (lacht). Ein Freund in Australien hat mir einen riesigen Thron (ein Stuhl, der mit Gitarren verziert ist – angelehnt an den Eisernen Thron aus „Game of Thrones“) gebaut – wie der von Rose und Dave Grohl. Leider hat der nicht ins Flugzeug gepasst.

Wie unterscheidet sich denn eine Tour mit einer Verletzung von anderen?
Wie gesagt: Ich sitze sehr viel rum. Dafür lese ich viel und bin durch die EM auch Fußballexperte geworden.

So spannend war das aber meistens nicht.
Stimmt. Aber als England gegen Island verloren hat – das war cool.

Stimmt. Seit euer letztes Album „Throw Me in the River“ erschienen ist und ihr mit Frank Turner auf Welttournee wart, seid ihr in Deutschland und Europa bekannter geworden. Woran merkt ihr das?
Es ist erst einmal toll, dass so viele Menschen zu den Shows kommen – fast egal, wo wir spielen. Außerdem können wir inzwischen von der Musik leben und müssen keine doofen Nebenjobs mehr machen.

Was war denn dein blödester Job?
In Melbourne habe ich bei einer Firma gearbeitet, die Recycling-Strategien für Unternehmen entwickelt. Da bin ich nachts durch Hochhäuser gelaufen, musste den Müll durchsuchen und schauen, ob und inwiefern da recycelt wird.

Auf eurer Facebook-Seite habt ihr einige Fotos gepostet, die euch beim „Pokémon Go“-spielen zeigen. Ihr seid also auch Fans?
Absolut. In Australien ist das schon länger draußen und jeder meiner Freunde spielt es. Im Moment läuft bei uns das neue Blink-182-Album und „Pokémon Go“ – es ist, als würden wir wieder zur Highschool gehen. Allerdings sind meine Bandkollegen mir im Spiel überlegen, weil sie draußen rumlaufen können. In den Backstageräumen gibt’s keine Pokémon.


Interview: Manuel Behrens

ZiSH verlost Tickets für das Konzert im Lux

The Smith Street Band live
Support: Coppersky

Donnerstag, 21. Juli 2016
Beginn 21 Uhr, Eintritt 15 Euro,

Lux, Schwarzer Bär 2
ZiSH verlost zweimal zwei Karten für das Konzert. Mehr Infos gibt es auf 
 www.facebook.com/ZishHAZ

The Smith Street Band live;
Support: Coppersky
Donnerstag, Beginn 21 Uhr, Eintritt 15 Euro,
Lux, Schwarzer Bär 2
ZiSH verlost zweimal zwei Karten für das Konzert. Mehr Infos gibt es auf 
 www.facebook.com/ZishHAZ

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