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Welcher Whatsapp-Typ bist du?

ZiSH-Selbsttest Welcher Whatsapp-Typ bist du?

Am Freitag wird der Smartphone-Messenger Whatsapp acht Jahre alt. Zum Geburtstag präsentiert ZiSH den Selbsttest für den Gruppenchat: Welcher Typ bist du?

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Quelle: Villegas (3)

So funktioniert’s: Fünf Freunde planen im Whats­app-Gruppenchat ihren Urlaub. Während der Moderator (Kästen) Vorschläge macht, kriegen sich die anderen Mitglieder immer mehr in die Haare. Lies den Chatverlauf und entscheide, mit welcher Nachricht du jeweils antworten würdest. Zähle zum Schluss die Punkte zusammen und erfahre in der Auflösung, welcher Whatsapp-Typ du bist. 

Der Moderator

Hallo Jungs und Mädels! Falls ihr euch nicht mehr erinnern könnt: Wir haben doch letztens auf Torbens Party über unseren Osterurlaub geschnackt. Das wäre vom 13. bis zum 18. April. Wir hatten uns schon drei mögliche Ziele überlegt: einmal die Hütte im Spreewald von Ollis Onkel. Da könnten wir auch Kanu fahren. Dann war noch die Überlegung, nach Ägypten zu fliegen, irgendwo ans Meer. Oder: ein Hausboot in Amsterdam mieten. Wäre schön, wenn hier jeder kurz seine Meinung sagen könnte, dann kann ich mich bald um die Buchung kümmern ...

A: Auja! Wäre voll geil, wenn das klappt. Ich hätte auf jeden Fall am meisten Bock auf Ägypten, Sonne tanken. Habe schon mal geguckt: Sechs Tage all-inclusive in Hurghada kosten nur 2691 Euro. Einen Flughafenshuttle gibt’s wohl auch. (1)
B: Jaaaa. Das Land der Pyramiden. Vielleicht treffen wir Kleopatra am Pool. (2)
C: Mir egal. Hauptsache, es sind alle dabei!!! (3)
D: Nee, nicht nach Ägypten. Ich habe kein Bock auf all-inclusive. Da muss man morgens schon seine Liege mit dem Handtuch reservieren. (4)

Der Moderator

Lasst uns doch mal beim Thema bleiben. Kann nicht einfach jeder kurz sagen, wo er am liebsten hin möchte?

A: Ja, finde ich auch. Ägypten ist eine geile Idee. Oder was meint ihr? (1)
B: Also, bei Ägypten bin ich raus. Habe gerade keine Zeit, mir darum Gedanken zu machen. Aber Amsterdam wäre schon chillig. (3)
C: Wie warm ist es denn da im April? (2)
D: Wie gesagt: mir egal. Ägypten ist nett. Spreewald wäre aber auch schön. (4)

Der Moderator

Ok, wenn wir uns jetzt schon nicht entscheiden können, versuchen wir es anders: Was soll die Reise denn höchstens pro Person kosten?

A: Also, wenn ich nächsten Monat noch ordentlich arbeiten gehe, sind bei mir 800 Euro für den Urlaub drin. (1)
B: Waaaas?! 800 Euro? Da kann ich ja zwei Mieten von bezahlen. 500! Höchstens!! (2)
C: Ich kriege demnächst ’ne Rückzahlung vom Bafög-Amt. Ich schmeiß die Fuffis in den Club. (3)
D: Muss mal mein Konto checken. (4)

Der Moderator

Wenn einer schon keinen Bock auf all-inclusive hat ... Wie sieht das denn der Rest? Wenn wir kein Hausboot in Amsterdam bekommen – wie wollen wir da wohnen? In der Nähe der Spreewaldhütte gibt’s sonst auch schicke Bungalows zu mieten – da müssen wir nicht in Hochbetten schlafen.

A: Ey Leute, ich bin gerade derbe im Stress und habe echt keine Zeit für Urlaubsplanung. Bucht, worauf ihr Bock habt. Nur bitte nicht nach Ägypten. (3)
B: Boah, nerv nicht. Du bist der Einzige, der hier schon was ausgeschlossen hat. Bring dich lieber konstruktiv ein. (2)
C: Sehe ich auch so. Sag doch einfach mal, worauf du Lust hast. Wenn du keinen Bock hast, bleib eben hier. Also, ich bin auf jeden Fall für Hotel: eine Woche schön Sonne und Cocktails gratis. (1)
D: Braucht man für Ägypten eigentlich ’nen Reisepass? Ich glaube, ich habe keinen. Deswegen lieber Europa. (4)

Der Moderator

Ey Leute, wir haben uns immer noch nicht geeinigt. Es nervt langsam!!11!

A: Also gut. Dann mache ich jetzt mal ’nen Vorschlag. Wenn die Hälfte keinen Bock auf Ägypten hat, dann machen wir stattdessen eben Amsterdam. Ich habe nachgeschaut: Dieses Hausboot kostet nur insgesamt 471 Euro. Besser geht’s ja wohl nicht. (1)
B: Darf man da drin rauchen? (2)
C: Wenn du da drinnen rauchst, komm ich nicht mit. Sieht auf jeden Fall gut aus. Was wir bedenken sollten: Wie weit ist es in die Stadt? Ist ein Supermarkt in der Nähe? Und ist Amsterdam nicht voll mit Touristen? (3)
D: Ein Hausboot geht bei mir nicht. Ich werde super schnell seekrank. (4)

Der Moderator

Alter! Ich treffe jetzt mal die Entscheidung: Wir fahren nach Amsterdam. Im Hausboot wird nicht geraucht, dafür ist die Dachterrasse da. Wir mieten uns Räder, dann sind wir überall schnell hingefahren. Und übrigens: Im Hausboot kann man nicht seekrank werden.

A: Endlich! (1)
B: Meine Großeltern haben schon mal Urlaub auf ’nem Hausboot gemacht. Die fanden es ganz nice. Aber die finden auch Butterfahrten gut. (2)
C: Und was interessieren mich deine Großeltern? (4)
D: Eine Butterfahrt wäre doch auch was. :D (3)

Der Moderator

Juhu, dann haben wir ja fast alles geplant. Ich kümmere mich um die Buchung! Nur eine Sache müssen wir noch überlegen: Wie kommen wir hin?

A: Das ist mir jetzt aber wirklich mal egal. Hauptsache, wir kommen an. (4)
B: Ich weiß nur, dass ich auf dem Rückweg fliegen werde. (2)
C: Wir können bestimmt das Auto von meinen Eltern haben. Ich kümmer’ mich drum. (1)
D: Wäre Zug nicht besser? Die lassen uns Chaoten doch nie über die Grenze. (3)

Der Moderator

Das sollte wohl kein Problem sein. Auto ist auf jeden Fall am bequemsten. Ich bin gut im Packen.

A: Toll, dass alle dabei sind. Meine Eltern sagen, wir können das Auto haben! Wird geil! (1)
B: Ich wäre ja lieber nach Ägypten gefahren. In Amsterdam regnet’s bestimmt. (3)
C: Gott sei Dank haben wir das alles endlich geklärt! (4)
D: Klasse. Dann können wir in Amsterdam ja unseren Skiurlaub im Winter planen. (2)

Der Moderator

Der Moderator hat die Gruppe verlassen.

Auflösung: Dieser Whatsapp-Typ bist du

8 bis 13 Punkte – überkommunikativ: Herzlichen Glückwunsch! In acht Jahren Whatsapp hast du gelernt, in Windeseile auf Nachrichten zu antworten. Aber du bist nicht nur schnell: Dir ist auch wichtig, Gespräche konstruktiv voranzubringen. Allerdings wirst du schnell nervös, wenn Chatteilnehmer nicht reagieren. Im echten Leben antwortet man schließlich auch, wenn man etwas gefragt wird. Bei deinen Whatsapp-Mitmenschen sorgt deine Einstellung manchmal für Augenrollen. Dabei willst du doch nur reden ...

14 bis 19 Punkte – ungefiltert: Es gibt Menschen, die sagen alles, was ihnen durch den Kopf geht. Dieses Verhalten scheint sich in acht Jahren Whats­app bei dir niedergeschlagen zu haben. Gedanken und Ideen scheinen nahtlos aus dem Hirn über die Finger in die Tastatur deines Handys überzugehen. Die Folgen: Du stiftest nicht selten Chaos in Gesprächsverläufen, indem du Dinge schreibst, die rein gar nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun haben. Dabei willst du die schnöden Gesprächsverläufe doch nur ein wenig auflockern.

20 bis 26 Punkte – kritisch: Wenn man Kritik äußert, dann sollte sie konstruktiv sein – das hat wohl jeder in seiner Schulzeit mal von einem Lehrer gehört. Diese Grundregel scheinst du im Messenger ab und an zu vergessen. Dann wird gemeckert, pedantisch hinterfragt und kritisiert, was das Zeug hält. In Gruppenchats torpedierst du Entscheidungen, die schon längst beschlossen sind, mit Alternativvorschlägen – einfach, weil du es kannst. Ein kritischer Geist hinterfragt die Dinge – das ist dein Motto. Das hast du in der Schule gelernt.

27 bis 32 Punkte – abwesend: Laut einer Studie der britischen Marketing-Agentur Tecmark schaut der durchschnittliche Nutzer 214-mal pro Tag auf sein Smartphone. Du auch. Allerdings scheinst du in dieser Zeit andere Dinge zu erledigen, als ab und an in den Chatverlauf zu gucken. Wenn du endlich antwortest, gehst du selten auf die Nachrichten der Mitchatter ein – wer hat schon die Zeit, das alles zu lesen? Genervte Mitchatter sind dir egal. Dir wäre es lieber, wenn sich alle an einem Tisch zusammensetzen. Das ist eh viel einfacher.

Mitarbeit: Ansgar Nehls, Manuel Behrens und Joss Doebler

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