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Das sind die Hotspots für Studenten in der Oststadt

Der große ZiSH-Stadtteilguide Das sind die Hotspots für Studenten in der Oststadt

Im großen ZiSH-Stadtteilguide stellen vier Hannover-Experten ihren Kiez vor. Heute: Der Osten. Instagrammerin Theresa Hein (@hannoverlife) geht mit uns durch die Eilenriede und Kaffeetrinken auf der Lister Meile.

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Immer auf der Suche nach einem Motiv: Die Instagrammerin Theresa Hein holt sich gern Frozen Yogurt im Yomaro, trifft sich auf einen Kaffee im Zurück zum Glück oder spielt Minigolf in der Eilenriede.

Quelle: Kutter

Manche wissen nicht einmal, dass es die Oststadt überhaupt gibt“, sagt Theresa. Dabei zählt das kleine Gebiet zwischen der Innenstadt und dem Zoo immerhin zu den bevölkerungsreichsten Stadtteilen Hannovers. Die Bewohner tummeln sich auf Lister Meile und Weißekreuzplatz – und auch Besucher aus anderen Stadtteilen zieht es in das Kulturzentrum Pavillon. Neben den Veranstaltungen lockt das dortige Café Mezzo viele Gäste an.

„Da bin ich gern, um zu frühstücken oder nur mal etwas trinken zu gehen“, sagt Theresa.

Seit ihrer Geburt lebt die 21-jährige Medienmanagementstudentin in der Oststadt und kennt dort jedes Fleckchen. Einige davon stellt sie auf ihrem Instagram-Account „hannoverlife“ vor. Die Jugendstilfassaden in der Yorckstraße fotografiert sie besonders gern.

In der Oststadt gehe es zu wie in einem Dorf. „Jeder kennt jeden, aber ruhig lebt es sich hier“, sagt sie. Etwas lebendiger geht es da auf der Lister Meile zu. In die Fußgängerzone mit zahlreichen Cafés, Restaurants und kleinen Läden zieht es Theresa häufig. „Einfach mal abschalten vom Uni-stress“ möchte sie, wenn sie durch die Boutiquen schlendert.

Im Sommer jeden Jahres wird die Lister Meile zur Festmeile mit Live-Musik, Kleinkünstlern und Kinderprogramm. Die List ist besonders bei Familien beliebt. Studenten ziehen zwar meist lieber nach Linden, in die Nordstadt oder mittlerweile auch in die Südstadt – aber auch im Osten Hannovers suchen sich neuerdings viele eine Wohnung. Theresa ist eine von ihnen.

Östlich von List und Oststadt beginnt die Eilenriede – mit 640 Hektar der größte Stadtwald Europas. Oft geht Theresa hier spazieren, um Fotos zu machen. „Besonders bei Sonnenschein entstehen tolle Bilder.“

Am Waldrand steht eine kleine, schon etwas in die Jahre gekommene Minigolfanlage. „Die gibt es schon, seit ich denken kann“, sagt Theresa. Schon als Kind kam sie hier mit ihren Eltern her, aber verändert hat sich seitdem nicht viel.

Der Besitzer hat zwar gewechselt, doch die Stammgäste kommen nach wie vor. „Erst letzte Woche war Schröder hier“, erzählt Familie Vougiouklis stolz vom Besuch des ehemaligen Bundeskanzlers.

Auf der anderen Seite des Waldes, im Zooviertel an, zieren Villen und Altbauten aus der Gründerzeit die Straße. Als „exklusive Wohnlage“ findet sich das Zooviertel in Immobilien-Annoncen wieder. Als „eher gehoben und konservativ“ beschreibt Theresa die Gegend, Studenten gebe es kaum, sagt sie und schüttelt den Kopf.

Zwischen den Kanzleien und Praxen versteckt sich dann aber doch etwas unscheinbar Theresas Lieblingscafé Zurück zum Glück. Hier trifft sich Theresa gern mit Freundinnen zum Quatschen. „Hier kann ich der Großstadt entfliehen.“
Das scheint im Osten Hannovers aber ohnehin ein Leichtes zu sein. Es lebt sich ruhig hier, zwischen dem Schlendern auf der Lister Meile und dem Grün der Eilenriede. Da vergisst man schnell, dass die City nur einen kurzen Fußweg entfernt ist.

Carina Schmidt

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