Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 12 ° wolkig

Navigation:
Alles Gute zum Ge(l)burtstag

25 Staffeln Simpsons Alles Gute zum Ge(l)burtstag

Am Montag feiern die Simpsons mit dem Start der 25. Staffel Jubiläum. 
ZiSH, die Jugendredaktion der HAZ, präsentiert 25 Fakten über 552 Folgen – und verrät, wie es Homer ins Wörterbuch geschafft hat.

Voriger Artikel
„Das sieht aus wie ein Alienschniedel!“
Nächster Artikel
„Homer ist der glücklichste Mensch“
Quelle: Twentieth Century Fox Film Corporation
  • 15 Minuten Kritzeln: Die Simpsons haben ihren Schöpfer Matt Groening zum Star gemacht. Dabei kam ihm die Idee ganz spontan: In nur 15 Minuten kritzelte er die fünfköpfige Familie – Vater Homer, Mutter Marge und die drei Kinder Bart, Lisa und Maggie – auf Papier. Nicht ahnend, dass dieser Geistesblitz ihn zum Milliardär machen würde.
  • Erster Auftritt: Das quietschgelbe Chaotenquintett hatte am 19. April 1987 seinen ersten Fernsehauftritt in der US-Comedy-Sendung „Tracey Ullman Show“. Damals hieß die Serie noch „The Simpsons Shorts“. Viereinhalb Jahre später, am 13. September 1991, kam die umstrittene Fernsehserie endlich nach Deutschland – sehr zum Entsetzen vieler Eltern.
  • Challenge für Simpsons-Junkies: Wenn man alle 552 Episoden der 25 Staffeln nacheinander und ohne Werbeunterbrechung schauen würde, säße man mehr als acht Tage vor der Glotze. Ohne Schlaf.
  • Femininer Rotzbengel: Auch wenn der kleine Rotzbengel Bart gerne auf harten Macho macht, seine Stimme leiht ihm trotzdem eine Frau: Die Münchenerin Sandra Schwittau ist seit 23 Jahren die deutsche Synchronstimme vom selbsternannten „El Barto“.
  • Hommage an die Liebe: Serien-Vater Matt Groening ist zwar ein kreatives Genie, doch nicht alle Namen der Serie sind frei erfunden. Der pummelige Polizeichef Clancy Wiggum zum Beispiel trägt den Nachnamen von Groenings Ex-Flamme aus Collegezeiten.
  • Loses Mundwerk: Auch Ex-First-Lady Barbara Bush bekam im Jahr 1990 Wind von der gelben Kultserie. Leider stellte sie Folgendes fest: „Die Simpsons sind die dümmste Sache, die ich jemals gesehen habe.” Die Produzenten verfassten daraufhin einen Brief im Namen von Simpsons-Mama Marge, in welchem sie schreibt: „I was deeply hurt“ – zu Deutsch: „Ich bin sehr verletzt.“ Per Post entschuldigte sich Mrs. Bush bei der blauhaarigen Lady: „Bitte verzeih’ mir mein loses Mundwerk.“
  • Achtung, Spoiler-Alarm! Wer es nicht mehr erwarten kann, dass am Montag um 20.15 Uhr auf Pro7 die neue Staffel beginnt, dem sei verraten: Schon in der ersten Folge ist Homer kaum wiederzuerkennen. Er beginnt, auf das Wichtigste in seinem Leben zu verzichten: auf saftiges Schweinefleisch und kühles Duff-Beer. Ob er das wohl durchhält?
  • Neiin! Der faule Homer, der während der Arbeit im Kontrollraum von Mr. Burns’ Atomkraftwerk gerne mal die Füße hochlegt, hat in seinem Leben nicht allzu viel geleistet. Sein weltbekanntes „D’Oh!“, im Deutschen mit „Neiin!“ übersetzt, hat es 2002 trotzdem in das Oxford English Dictionary geschafft.
  • Teures Baby: Wenn Simpsons-Baby Maggie im Vorspann versehentlich an der Kasse im Supermarkt gescannt wird, kostete sie bis zur 429. Episode 847,63 Dollar. Seit der 430. Folge kostet Maggie 486,52 Dollar.
  • Ay Caramba! Eine Episode der Simpsons kostet mehr als eine Million US-Dollar. Kein Wunder: Die amerikanischen Sprecher der Hauptcharaktere bekommen jeweils rund 300.000 Dollar – pro Episode, versteht sich.
  • Internettrend mit frecher Wendung: Sogar zu den Simpsons schwappte die „Ice Bucket Challenge“. Der Fernsehsender Fox veröffentlichte ein Video, in dem sich der bierbäuchige Homer einen Becher Wasser über den Kopf kippt. Danach landen Pinguine, Weihnachtsmänner und ein Ice-Truck auf seinem überdimensional großen Schädel. Der freche Bart hatte diese aus einem Hubschrauber heraus auf seinen Vater geworfen. Homers nächste Würgeattacke auf „El Barto“ ist damit wohl programmiert.
  • Was haben Gott und Jesus gemeinsam? Sie sind die einzigen Simpsons-Figuren mit fünf Fingern. Die irdischen Bewohner von Springfield haben lediglich vier Finger pro Hand.
  • Familiäre Namensfindung: Wieso Groening die Hauptcharaktere Homer und Marjorie getauft hat? Weil auch so seine Eltern heißen. Die Mutter wurde allerdings nur Marge genannt – genau wie das blauhaarige Oberhaupt der Simpsons. Seine Schwestern heißen, genau wie die beiden quirligen Simpsons-Schwestern, Lisa und Maggie. Nur Bart ist ein Anagramm von „Brat“, was sich auf Matt reimt und übersetzt „Schlingel“ heißt. Auch das ist bestimmt kein Zufall  ...
  • Digital vernetzt: Homer hat sogar eine eigene E-Mail-Adresse: ChunkyLover53@aol.com. So berichtet es die Online-Enzyklopädie „Simpsonspedia“. Frei übersetzt steht das für „dicker Liebhaber“. Wirklich stilvoll, lieber Homer.
  • Pop-Zitate: Barts trotteligem Klassenkameraden Ralph Wiggum hat die Bloodhound Gang ein gleichnamiges Lied gewidmet. Darin finden sich Ralph-Zitate wie „Ich bin ein Ziegelstein“ oder „Diese Schneeflocke schmeckt nach Fischstäbchen“.
  • Sexy und gelb: Ein US-Pornofilmer hat es gewagt, ein „Simpsons-Sex-Tape“ mit echten Darstellern zu drehen. Die nackten Schauspieler wurden mit gelber Farbe bepinselt. Zumindest der Regisseur war begeistert: „Jeder in dem Film ist in seiner Rolle glaubwürdig, nackt, sexy und gelb. Total gelb.“
  • Einmal um die Welt: Sogar auf Briefmarken ist das breite Homer-Grinsen zu finden. Im Jahr 2012 wurde rund eine Milliarde US-Briefmarken von der quietschgelben Familie gedruckt. Leider kamen die Briefmarken bei den prüden Amis nicht ganz so gut an. Knapp 700 Millionen Exemplare wurden wieder eingestampft.
  • Von Stephen Hawking bis Miley Cyrus: Mehr als 600 Gaststars traten inzwischen bei der fünfköpfigen Chaos­familie auf. Damit hält die Serie den Rekord in der Kategorie „Most Guest Stars featured in a TV Series“.
  • Fiktive Stadt mit echtem Namen: Das Springfield, in dem die Simpsons wohnen, gibt es so natürlich nicht wirklich. Bei dem Namen hat sich Groening dennoch etwas gedacht: Springfield ist der am häufigsten vorkommender Stadtname in den USA.
  • Homer in der Wissenschaft: Nach fünfjähriger Forschung fand der US-Wissenschaftler Dr. Maxime Cournot heraus, dass Übergewicht die Intelligenz des Menschen negativ beeinflussen kann. Prompt wurde dieser Effekt „Homer-Simpson-Effekt“ genannt. Neiin!
  • Zu westlich: Nicht alle Mächtigen sind von der Familie aus Springfield begeistert. Im Iran ist die Serie seit 2012 verboten, da sie „zu westlich“ sei.
  • Bitte nicht so sittenlos! In arabischen Ländern heißt Homer „Omar Shamshoon“ und trinkt dort Limo statt Bier. Alle Szenen aus Moe’s Taverne wurden konsequent herausgeschnitten.
  • Hüllen fallen gelassen: Marge zierte 2009 als erste Comicfigur das „Playboy“-Cover. Doch die treue Seele der Simpsons-Familie ist nicht nur schön, sondern auch wortgewandt: Das Männermagazin druckte sogar ein Interview mit der patenten Hausfrau. Ihre beiden dauerrauchenenden Schwestern Patty und Selma hatten das Nachsehen.
  • Homer an der Uni: Die Simpsons waren schon oft Thema von wissenschaftlichen Arbeiten: Eine davon trägt den Titel: „Die Kneipe der Simpsons – Ein Fokus auf Moe’s Tavern“. Ganz schön schlicht.
  • Ewige Jugend: Die Zuschauer mögen zwar älter werden, doch die Simpsons werden es nicht. Schon seit 25 Staffeln ist die kleine Klugscheißerin Lisa acht Jahre alt. Ihr Bruder Bart ist in manchen Staffeln elf, in Anderen dagegen zehn Jahre alt. Da konnten sich die Simpsons-Macher wohl nicht so recht entscheiden.
  • BONUS: Im Interview erzählt der deutsche Übersetzer der Comics, warum Lisa sein Simpsons-Liebling und Homer so glücklich ist.

Mitarbeit: Isabell Rollenhagen, Manuel Behrens, Lydia Tittes und Sarah Seitz

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Interview mit Simpsons-Übersetzer Wieland

Der Countdown läuft: Am Montag um 20:15 Uhr startet die 25. Staffel der Simpsons auf ProSieben. Die gelbe Kultfamilie gibt es nicht nur im Fernsehen, sondern auch auf Papier. ZiSH hat Matthias Wieland kennengelernt, den Comic-Übersetzer der „Simpsons“.

mehr
Mehr aus ZiSH

ZiSH ist die junge Redaktion der HAZ. Hier schreiben Studenten, Azubis und Schüler über das, was sie bewegt. Jeden Dienstag und Freitag gibt es eine neue ZiSH-Seite in der HAZ. Du willst auch mitmachen? Dann bewirb dich gerne! mehr

16. Oktober 2017 - ZiSH in Lernen

Für viele neue Erstsemester beginnt in den nächsten Tagen das Studium. Zwischen Creditpoints und Seminarplänen wird es schwierig, den Überblick zu behalten – und das Studentenleben zu genießen. ZiSH gibt Studi-Tipps für Anfänger.

mehr