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Der Ersti-Guide

Erstsemester in Hannover Der Ersti-Guide

Für viele neue Erstsemester beginnt in den nächsten Tagen das Studium. Zwischen Creditpoints und Seminarplänen wird es schwierig, den Überblick zu behalten - und das Studentenleben zu genießen. ZiSH gibt Studi-Tipps für Anfänger.

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Mitgehangen, mitgefangen

Aufpassen: Erstis in der Leibniz Uni.

Quelle: Hagemann/Archiv

Probieren geht über studieren

  1. Freimachen: In vielen Seminarräumen und Vorlesungssälen ist es schon am Freitag verdächtig still. Der Grund: Studis von außerhalb halten sich den Tag frei, um ein langes Wochenende in der Heimat zu verbringen. Zudem ist der Donnerstag ein beliebter Partytag.
  2. Durchmachen: Kater hin oder her – nur weil die Nacht lang war, sollte man stets noch fit genug sein, sich zur Uni zu schleppen. Wenn nach einem kurzen Nickerchen schon wieder der Wecker klingelt, mag die Lust gering sein. Doch in vielen Veranstaltungen liegen Anwesenheitslisten aus. Wer dreimal unentschuldigt fehlt, darf nicht mehr teilnehmen.
  3. Mitmachen: Die Uni ist die beste Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen und sich zu engagieren. Wer von Anfang an etwa in Fachschaften mitarbeitet, findet schnell Anschluss – und kann den Uni-Alltag ein wenig mitgestalten.
  4. Freunde machen: Zu Semesterbeginn ist das Uni-Leben noch entspannt. Deswegen lohnt es sich, früh die richtigen Leute kennenzulernen, mit denen man die nächsten Semester gerne verbringen würde. Das geht bei Kaltgetränken mitunter besser als beim Lernen.
  5. Plan machen: In der stressigen Klausurenzeit muss ein guter Zeitplan her. Am besten möglichst früh: Damit das Leben nicht nur aus Uni besteht, sollte man zeitig mit dem Lernen anfangen – und kann am Wochenende entspannen.

Tim Ende/ZiSH

Tipps für die erste Woche

 

  1. Die meisten Fachschaften bieten eine Ersti-Rallye an. Die ist besonders für Nicht-Hannoveraner interessant. Neben dem Campus gibt es auch Restaurants, Kneipen und die wichtigsten Orte in Uni-Nähe zu entdecken.
  2. Den Stundenplan ohne Hilfe zu bauen, das sollte man gar nicht erst versuchen: klappt meistens eh nicht. Hilfe gibt es in den vielen Tutorien in der Erstsemesterwoche.
  3. Sie ist langweilig, aber ein Muss: die Bibliotheksführung . Wenn man später ohne Bib-Karte mit einem Stapel Bücher vor den Ausleihmaschinen steht, wird man es bereuen.
  4. Zum ersten Termin der Veranstaltungen sollte man 15 Minuten früher gehen. So kann man nicht nur vorher mit anderen Kommilitonen ins Gespräch kommen, sondern sich auch einen guten Platz im Seminarraum sichern – denn meist sind die Kurse überbucht.
  5. Gibt es Vorkurse für den eigenen Studiengang , sollte man hingehen. Denn dort bilden sich nicht nur erste Lerngruppen, sondern man ist danach auch besser für den harten Mathekurs vorbereitet.

Sarah Seitz

Sparen, wo's geht

  1. Reifen platt? In den drei Fahrradwerkstätten des AStA zahlen Studenten für Reparaturen nur den Materialpreis. Zu finden sind sie in Ahlem, in der List und der Nordstadt. Weitere Informationen gibt es unter 
 www.studentenwerk-hannover.de/fahrrad.
  2. Mit der kostenlosen Rabattkarte „Hausmarke“ gibt es für Studenten jede Menge Möglichkeiten, in Stadt und Region zu sparen. Erhältlich ist sie in der Tourist-Information am Ernst-August-Platz.
  3. Im Uni-Kino im Audimax der Leibniz-Uni, Welfengarten 1, gibt es zwar nicht die neuesten Kinofilme, dafür ist der Eintritt mit 1,50 Euro extrem günstig. Am 13. Oktober läuft ab 20 Uhr „Who Am I – Kein System ist sicher“. Erstis kommen dann sogar gratis rein. Weitere Infos gibt es auf www.unikino-hannover.de.
    Günstiger als die meisten Fitnessstudios ist der Uni-Sport . Alle Sportarten für das Wintersemester sind auf www.hochschulsport-hannover.de aufgelistet.
  4. Das Staatstheater Hannover bietet das „Stu­The-Ticket“ an: Mit der Karte wird der Theaterbesuch für Studenten immer günstiger. Am Anfang kostet er 8  Euro, ab der vierten Vorstellung nur noch 6,70 Euro. Weitere Infos gibt es hier.

Sophie Leyh

Hannöversch für Einsteiger

  1. Krökeln: Wenn andere kickern oder Tischfußball spielen, wird in Hannover schlicht gekrökelt.
  2. Daddeln: Wer den ganzen Tag herumdaddelt, ist wenig draußen: Daddeln heißt zocken.
  3. Limmern: Die Limmerstraße in Linden-Nord ist ein beliebter Ort, um auf Bänken, vor Schaufenstern oder einfach auf dem Boden zu sitzen und zu quatschen – möglichst nah am Kiosk.
  4. Unterm Schwanz: Wichtigster Treffpunkt in Hannover. Er meint den Platz rund um das Reiterdenkmal vor dem Hautpbahnhof. Ist als Treffpunkt allerdings so beliebt, dass die Suche nach der Verabredung in den Menschenmassen auch mal länger dauern kann.
  5. In Dudden: Egal ob Fahrrad, Freundschaft oder Frisur: Alles, was nicht mehr zu gebrauchen oder kaputt ist, ist „in Dudden“.

Leandra Kristin Morich

Kuriose Uni-Orte

  1. Elchkeller: Im Keller des Politikgebäudes ist ein Studenten-Café. Hier stehen jede Menge gemütlich-durchgelegene Sofas, auf denen zwischen den Vorlesungen entspannt werden kann. Hin und wieder gibt es dort politische Vorträge, Lesungen und Konzerte.
  2. Türmchen im Schloss: Wer den Treppen aus dem Lichthof im Hauptgebäude in den fünften Stock folgt, hat einen hübschen Blick über die Stadt.
  3. Conti-Keller: Nackte Wände und Neonleuchten: Einladend wirkt der Keller im Conti-Hochhaus nicht und ist deshalb oft leer. Wem die Bibliothek zu voll ist, der findet dort aber ruhige Arbeitsplätze.
  4. Kali-Chemie-Saal: Den vermutlich schönsten Hörsaal der Uni hat das Institut für Anorganische Chemie in der Callinstraße. Mit dunklem Holz und vielen Verzierungen erinnert der Saal an die Zauberschule Hogwarts.
  5. Die größeren Fachschaften haben eigene Räume oder Gebäude , in denen sich Studenten austauschen und arbeiten können. Dort gibt’s oft auch Sofas und Kaffeemaschinen. Die Maschinenbauer haben sogar ein eigenes Haus mit drei Etagen.

Theresa Kruse

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