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Von gefährlichen Fotos und kritischen Millennials

Kuriose Meldungen aus Deutschland und der Welt Von gefährlichen Fotos und kritischen Millennials

Lebensgefährliche Selfies auf Bahnschienen werden in den sozialen Netzwerken immer beliebter. Die Polizei warnt jedoch vor gefährlichen Schnappschüssen. Und eine Studie hat ermittelt, was junge Erwachsene von den Medien erwarten.

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Keine gute Fotokulisse: Das Betreten von Bahngleisen ist lebensgefährlich und verboten

Quelle: dpa

Hoher Preis fürs perfekte Selfie

Halle, Merseburg, Berlin. Selfies aus dem Gleisbett sind in den sozialen Netzwerken sehr beliebt – aber auch riskant. Erst am Dienstag wurden in Halle und Merseburg wieder mehrere Hobbyfotografen von der Polizei im Gleisbett erwischt. Das Betreten der Schienen ist eine Ordnungswidrigkeit, die ein Verwarnungs- oder Bußgeld nach sich ziehen kann. Doch nicht nur das: Mit dem Freund oder der besten Freundin Hand in Hand im warmen Sonnenlicht auf den sich in der Ferne verlierenden Schienen entlangzuschlendern sieht zwar sehr romantisch aus, ist aber lebensgefährlich. Denn ein Zug in voller Geschwindigkeit kann Hindernissen auf der Strecke weder ausweichen noch rechtzeitig bremsen - und wird von Selfiejägern im Ernstfall auch zu spät bemerkt.

Die Welt der Millennials

15 bis 35 Jahre alt, mit dem Internet auf- und das Smartphone an der Hand festgewachsen – das sind die sogenannten Millennials. In der aktuellen Studie „Mediennutzungsverhalten und Optionen für Zeitungsverleger“ haben Berliner Forscher diese Generation untersucht. Dabei haben sie herausgefunden, dass Teenager und junge Erwachsene auch gesellschaftspolitisch sehr interessiert sind und Nachrichtenquellen kritisch hinterfragen. Allerdings wünschen sie sich weniger negative Nachrichten und stattdessen mehr Lösungsansätze in den Medien – und eine Berichterstattung, die direkt über das Smartphone abrufbar ist. Von traditionellen Medien erwarten die Millennials einen zeitgemäßen Umgang mit sozialen Netzwerken.

Greta Friedrich

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