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Auf dem falschen Gleis

News Auf dem falschen Gleis

Niemand muss wie Shakespeare sprechen, verteidigt Günther Oettinger sein schlechtes Englisch. Und niemand muss auf Züge warten, meinte ein 25-Jähriger, der auf einen Güterzug sprang.

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Auch wenn die Bahn zu spät kommt: Auf einen Güterzug aufspringen ist nicht erlaubt.

Quelle: dpa

Oettinger und Shakespeare
Der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger (62) hat sein schlechtes Englisch verteidigt. „Nur Deutsche denken, wir brauchen perfektes Oxford-Englisch, wie es Shakespeare hatte“, meinte der CDU-Politiker, der wegen seiner stark schwäbisch gefärbten Aussprache viel Spott im Internet auf sich gezogen hatte. Im Gymnasium habe er nur drei Jahre Englisch gehabt, sagte Oettinger am Montag bei der Digitalkonferenz DLD in Brüssel. „Danach habe ich Englisch nie gebraucht.“ Als er mit 56 Jahren zur EU gewechselt sei, habe er es deshalb wieder lernen müssen. Schön, dass er uns daran teilhaben ließ.

Blinder Passagier
Weil er seinen Zug verpasst hatte, ist ein 25-Jähriger in Bayern auf eine ungewöhnliche Idee gekommen: Statt noch länger zu warten, stieg er kurzerhand auf einen Güterzug. Der blinde Passagier hielt sich über eine Stunde unentdeckt auf dem Waggon fest. Blöd nur, dass der in die falsche Richtung fuhr. In Würzburg sprang der Mann ab und wurde prompt entdeckt. Neben einer Standpauke für die lebensgefährliche Aktion erwartet den 25-Jährigen nun ein Bußgeld für das Betreten der Gleise, wie die Bundespolizei am Montag berichtete. Er durfte dennoch die Heimreise antreten – in einem Personenzug natürlich.

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