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Von Fahrstunden und Hörsälen

Skurrile Meldungen aus aller Welt Von Fahrstunden und Hörsälen

Ein Mann übt betrunken mit seinem 13-jährigen Sohn Autofahren und Hörsäle dürfen nur selten wegen Überfüllung geschlossen werden.

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Zu voll gibt's nicht: Das Schließen wegen Überfüllung ist nur selten erlaubt.

Quelle: dpa

Gut gemeint?!

„Früh übt sich!“ – diese Volksweisheit hat ein betrunkener Vater aus Hagen offenbar ganz genau genommen, als er seinem 13 Jahre alten Sohn das Autofahren beibringen wollte. Der Mann saß mit 2,0 Promille im Blut auf dem Beifahrersitz, als Polizisten den Jungen am Lenkrad stoppten. Er wolle nur ein bisschen auf dem Parkplatz üben – schließlich sei das im Beisein der Eltern erlaubt, erklärte der Vater den Beamten. Die hatten sich über den ziellos herumfahrenden Wagen gewundert und erstatteten Anzeige. Und die ist vermutlich teurer als die eingesparte Fahrstunde für den Sohn.

Von wegen überfüllt

Die Nase voll vom überfüllten Hörsaal? Dass Professoren Studenten bei Seminaren und Vorlesungen ausschließen, ist nur selten zulässig. Das berichtete die Zeitschrift „Unicum“ in ihrer Oktoberausgabe. Aus pädagogischen Gründen und wegen Platzmangel dürften Hochschulen nicht die Teilnahme am Unterricht verbieten. Anders sei es mit Material, das nicht ausreichend vorhanden ist. Kann die Hochschule zum Beispiel nachweisen, dass sie nicht genügend Laborplätze zur Verfügung hat, darf sie überzählige Teilnehmer vom Seminar vor der Tür stehen lassen. Die 8-Uhr-Vorlesungen wird diese Erkenntnis wahrscheinlich nicht mehr füllen.

Leandra Kristin Morich

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