Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Kneipen müssen leiser feiern

Skurrile Nachrichten aus aller Welt Kneipen müssen leiser feiern

Damit Schüler besser lernen können, wird in Namibias Hauptstadt Windhuk die Musik leiser gedreht. Und trotz fiesen US-Serien wie "Breaking Bad" wollen viele Schüler in die USA.

Voriger Artikel
Hungrige Affen und Glückwünsche
Nächster Artikel
Von Galliern und Castingstars

Nicht feiern, lernen! In Windhuk sollen Kneipfen Rücksicht auf Schüler nehmen.

Quelle: dpa

Keine Ablenkung beim Lernen

Mit einem ungewöhnlichen Appell will die Verwaltung von Namibias Hauptstadt Windhuk Schüler zu besseren Noten verhelfen: Weil zurzeit Tests für die Zehnt- und Zwölftklässler anstehen, sollen die Bars ihre Musikanlagen leiser drehen. Bewohner und Besucher der Stadt im Südwesten Afrikas sollten „die Prüfungszeit ernst nehmen und für ein geeignetes Umfeld sorgen, in dem unsere künftigen Führer in einer geräusch- und stressfreien Umgebung lernen können“, heißt es in dem Aufruf. Auch Kirchengemeinden sind angehalten, an Wochentagen ab 19 Uhr die Musik leiser zu drehen – zumindest bis Anfang November. Dann endet die Prüfungszeit.

Schüler träumen von US-Austausch

Fiese Serien wie „Breaking Bad“ oder „House of Cards“ schrecken Schüler offenbar nicht ab, in die USA zu gehen: Wie die Austauschorganisation Stepin berichtet, sei der Run auf High Schools ungebrochen. „Der American Way of Life steht nach wie vor hoch im Kurs“, sagt Teamleiterin Betty Koottummel, die Stipendien-Bewerbungen für 2016 sichtet. 40 Prozent wollten in die USA. Ganz billig ist das allerdings nicht: Ein Schulhalbjahr samt Flug kostet demnach mindestens 8680 Euro.

ZiSH

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus ZiSH-Ticker

ZiSH ist die junge Redaktion der HAZ. Hier schreiben Studenten, Azubis und Schüler über das, was sie bewegt. Jeden Dienstag und Freitag gibt es eine neue ZiSH-Seite in der HAZ. Du willst auch mitmachen? Dann bewirb dich gerne! mehr