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ADAC-Test: Fahrradverleihsysteme erreichen gute Noten

Verkehr ADAC-Test: Fahrradverleihsysteme erreichen gute Noten

Wer in der Bahn keinen eigenen Drahtesel mitschleppen will, kann in vielen Städten auf Leihfahrräder für die letzten Kilometer zugreifen. Meist funktioniert das recht gut, wie der ADAC ermittelt hat.

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ADAC-Testsieger unter den Fahrradverleihsystemen wurde Call a Bike in Berlin.

Quelle: Felix Zahn

München. Fahrradverleihsysteme wie Call a Bike oder Nextbike ergänzen in vielen deutschen Städten den öffentlichen Nahverkehr. Sie funktionieren meist ziemlich gut, wie der ADAC in einem Test ermittelt hat.

Von 15 getesteten Fahrrad-Sharing-Anbietern in zwölf deutschen Städten, erhielten fünf die Note "sehr gut", sechs "gut" und vier schnitten mit "ausreichend" ab. Das größte Problem besteht laut dem

ADAC in der Verknüpfung mit dem öffentlichen Nahverkehr. So hätten sich oftmals keine Leihfahrräder im Umkreis von 300 Metern um eine Haltestelle gefunden. Daneben seien die Wege zu den Leihstationen fast nie ausgeschildert gewesen.

Technisch waren die Leihfahrräder meist in gutem Zustand, resümieren die Tester. Beim Testsieger Call a Bike in Berlin seien sie darüber hinaus auch bequem gewesen. Als weiteren Pluspunkt wertete der ADAC, wenn es Ermäßigungen bei den Nutzungsgebühren für Inhaber einer Dauerkarte des jeweiligen öffentlichen Nahverkehrs gab. Das sei jedoch nur bei öffentlich geförderten Systemen der Fall.

Für den Test hatten die ADAC-Experten im April und Mai dieses Jahres bei jedem der 15 Anbieter je sieben genau definierte Fahrten mit sieben Rädern unternommen. Geprüft wurden die Kriterien Zugänglichkeit, Information, Tarife, Ausleihe und Rückgabe. Dabei gab es teilweise auch unterschiedliche Bewertungen der gleichen Anbieter in verschiedenen Städten.

Ein Grundproblem der Verleihsysteme für Fahrräder sieht der ADAC in der Bereitschaft der Verwaltung, Genehmigungen für neue Standorte zu erteilen. Zudem würden oftmals Beschilderungen, die die Nutzung erleichtern, nicht zugelassen.

dpa

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