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Citroën und Renault mit neuen Spritspar-Studien

Auto Citroën und Renault mit neuen Spritspar-Studien

Citroën und Renault wollen auf dem Pariser Autosalon zwei Studien vorstellen, die mit viel weniger Sprit auskommen. Ob der C4 Cactus "Airflow 2L" und der Renault Eolab Serienchancen haben, verraten die Franzosen aber noch nicht.

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Auf Spritsparen getrimmt: Die Citroën-Studie C4 Cactus «Airflow 2L» ist windschlüpfig, fährt mit Druckluft-Hybridantrieb und begnügt sich mit zwei Litern Kraftstoff auf 100 Kilometer.

Quelle: Citroën

Paris. Die französischen Autobauer Citroën und Renault zeigen, welches Spritsparpotenzial noch im Kleinwagen steckt. Beide Unternehmen haben dafür voneinander unabhängig neue Fahrzeugstudien auf die Räder gestellt, die deutlich weniger Kraftstoff verbrauchen als vergleichbare Serienmodelle. Zu den Serienchancen der Prototypen sagen sie allerdings noch nichts.

Citroën hat als Studie für den

Pariser Autosalon (Publikumstage: 4. bis 19. Oktober) den C4 Cactus "Airflow 2L" aufgebaut - den Angaben nach ein Zwei-Liter-Auto. Während der sparsamste Serien-Cactus aktuell auf einen Normverbrauch von 3,1 Litern Diesel kommt, soll sich der Protoyp mit 2 Litern Benzin begnügen. Möglich wird das vor allem durch einen Druckluft-Hybridantrieb, bei dem ein Dreizylindermotor durch ein Hydrauliksystem mit Druckspeicher für überschüssige Energie unterstützt wird. Dieses Antriebsdoppel soll 60 kW/82 PS leisten und ähnliche Fahrleistungen wie ein Diesel mit 81 kW/110 PS ermöglichen.

 

Darüber hinaus haben die Ingenieure das Gewicht des 4,16 Meter langen Fünfsitzers um 100 auf 865 Kilogramm verringert und den Luftwiderstand durch eine Tieferlegung, neue Schürzen und Schweller sowie Kameras statt Außenspiegel um 20 Prozent reduziert, erläutert Citroën. Leichtlaufreifen verringern den Rollwiderstand.

Renault hat die Studie Eolab entwickelt, die sogar nur mit einem Liter Benzin auf 100 Kilometer auskommen soll. Auch dieses Fahrzeug im Format des Clio ist extrem windschlüpfig und mit einem Gewicht von 955 Kilogramm etwa zehn Prozent leichter als ein konventioneller Kleinwagen. Der größte Unterschied zum C4 Cactus liegt im Antrieb: Renault setzt auf ein konventionelles Plug-in-Hybrid-Konzept.

Im Eolab stecken ein 57 kW/78 PS starker Dreizylinder, ein Elektromotor mit 40 kW/54 PS und einen Lithium-Ionen-Akku, der sich auch an der Steckdose aufladen lässt. Mit einem Gewicht von rund drei Zentnern wiegt die Antriebstechnik zwar relativ schwer - dafür soll der Eolab aber bis zu 60 Kilometer weit ganz ohne Sprit fahren.

dpa

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