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Der T6: Eine Ikone zum Liebhaben

Volkswagen Der T6: Eine Ikone zum Liebhaben

Der neue T6 löst den Vorgänger T5 nach stolzen 13 Jahren Laufzeit ab. Die optischen Veränderungen wurden zwar mit Bedacht vorgenommen, die komplett neue Frontpartie allerdings ist selbst für Laien auf den ersten Blick zu erkennen. Mit der sechsten Generation des VW Bus will der Konzern die Position des Marktführers in Europa ausbauen.

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Der neue VW T6, hier als Multivan: Auch in der Nutzfahrzeugsparte der Wolfsburger ist das neue Markengesicht von Volkswagen angekommen. Der Bulli-Nachfolger ist ein echter Tausendsassa und so vielseitig wie noch nie. 

Quelle: Hersteller

Von der Wirtschaftswunderzeit über die Flower-Power-Ära bis in die Gegenwart reicht die Erfolgsgeschichte des VW Bus. In 65 Jahren wurden weltweit rund zwölf Millionen Fahrzeuge verkauft. Und ein Ende ist nicht in Sicht, denn derzeit rollt die sechste Generation ganz frisch von den Bändern und steht ab sofort bei den Händlern. „Der VW Bus ist eine Ikone in seinem Segment“, sagt Eckard Scholz, Vorstandsvorsitzender von Volkswagen-Nutzfahrzeuge, und erklärt den Erfolg des Fahrzeugs damit, „dass der VW Bus von seinen Besitzern nicht nur genutzt, sondern auch geliebt wird“.

Und zum Liebhaben ist eigentlich für jeden ein passendes Gefährt dabei. Über 500 verschiedene Varianten lassen sich zusammenstellen, denn als Großraumlimousine Multivan und Caravelle, als Nutzfahrzeug mit Kasten, Pritsche, Doppelkabine und Kombi sowie als Freizeitmobil California sind bereits die Karosserievarianten äußerst vielfältig. Zählt man die drei Ausstattungslinien (Trendline, Comfort-line, Highline), die zahlreichen Farbkombinationen inklusive der vier Zweifarblackierungen, die sechs Motorisierungen sowie die zwei Längen (4,89 und 5,29 Meter) hinzu, ist die hohe Zahl an verschiedenen Versionen schnell erreicht. „Unser T ist so vielfältig wie unsere Kundschaft. Es bleibt kein Wunsch unerfüllt“, sagt Scholz.

Unser T. Oder auch der T. Das T für Transporter ist allgegenwärtig bei der Präsentation, denn der neue T6 löst den Vorgänger T5 nach stolzen 13 Jahren Laufzeit ab. Die optischen Veränderungen wurden zwar mit Bedacht vorgenommen, die komplett neue Frontpartie allerdings ist selbst für Laien auf den ersten Blick zu erkennen. Das Design soll dem neuen VW Bus eine „stilvolle Geradlinigkeit mit einem hohen Maß an Kraft verleihen“, sagt Günther Scherelis, Kommunikationschef VW Nutzfahrzeuge. Überzeugen müssen bei einem VW Bus indes insbesondere die inneren Werte, egal, ob für Familie, Freizeit oder Gewerbe.

So hängt die Wahl der passenden Motorisierung natürlich maßgeblich vom Einsatzgebiet des VW Bus ab. Mit insgesamt sechs Motorisierungen ist die sechste Generation bei der Markteinführung an den Start gerollt. Vier Selbstzünder (62/150 kW, 84/204 PS) und zwei Benziner (110/150 kW, 150/204 PS), allesamt 2,0-Liter-Vierzylinder, decken ein breites Spektrum ab und sollen gegenüber dem Vorgängermodell bis zu einem Liter weniger Kraftstoff benötigen. Dazu ist ein Start-Stopp-System serienmäßig an Bord. Beim neu entwickelten 2,0-Liter-TDI stehen neben der Sparsamkeit zudem Langlebigkeit und Robustheit an oberster Stelle. So würden insbesondere Gewerbekunden erwarten, dass solch ein Triebwerk 30    0000 Kilometer ohne Probleme durchhält. Je nach Motorleistung stehen ein Fünf- oder Sechs-Gang-Schaltgetriebe sowie ein Sieben-Gang-Doppelschaltgetriebe zur Wahl. Ungeachtet der Getriebeversion lassen sich viele Varianten zudem mit dem Allradantrieb 4Motion bestellen.

Zahlreiche Fahrerassistenzsysteme wie die adaptive Fahrwerksregelung (DCC), die automatische Distanzregelung (ACC) sowie die City-Notbremsfunktion (bis 30 km/h) haben in den VW Bus Einzug gehalten. Das moderne Infotainmentsystem mit vernetzter Bordelektronik lässt über den 6,3 Zoll großen Touchscreen-Monitor auch die eigenen Apps vom Smartphone auf den Bildschirm spiegeln. Die Insassen sollen sich schließlich nicht nur sicher, sondern vor allem auch wie zu Hause fühlen. „Der VW Bus ist nicht nur das erfolgreichste Modell, sondern auch das Herz unserer Marke“, erklärt Scholz.

Beeindrucken kann insbesondere das Sondermodell „Generation Six“ – optisch wie fahrerisch. Die 1800 Euro Aufpreis für die Zweifarblackierung der sechsten Generation findet Scholz durchaus angemessen, strahlt diese doch „eine besondere Freude und Emotionalität“ aus. Übrigens sind auch die Transporter für Gewerbekunden in einer Zweifarblackierung erhältlich. So vielfältig wie der neue T6 ist auch die Preisgestaltung. Ab 27411 Euro (inklusive Mehrwertsteuer) beginnt der Einstieg in die T6-Nutzfahrzeugwelt. Die Preise für die Familientransporter Multivan (ab 29      952 Euro) und Caravelle (ab 35     760 Euro) liegen natürlich um einiges darüber und lassen sich durch eine Wunschausstattung deutlich in die Höhe treiben. Für das Sondermodell „Generation Six“, das an den Samba-Bus erinnert, werden mindestens 48     650 Euro fällig.

Von Markus Beims

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