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Flügeltürer Colibri lässt noch auf sich warten

Auto Flügeltürer Colibri lässt noch auf sich warten

Die Markteinführung des elektrisch angetriebenen Mikromobils Colibri verzögert sich. Der von der Jenaer Firma Innovative Mobility Automobile (IMA) entwickelte Einsitzer kommt wohl doch erst 2016 in den Handel.

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Elektrisches Ein-Mann-Auto mit Flügeltüren: der IMA Colibri.

Quelle: IMA

Jena. Ursprünglich hatte IMA den Colibri für 2014 angekündigt. Nach dem neuen Zeitplan soll die Serienproduktion Ende 2015 starten und der gerade mal 2,75 Meter lange und nur 1,18 Meter breite Flügeltürer ab 2016 erhältlich sein. Das Auto sei fertig, aber die Investorensuche und der Aufbau eines Händlernetzes gestalte sich langwieriger als erwartet, begründete Produktmanager Robert Wetzel die Verzögerung. Mehr als 700 Kunden hätten den Colibri inzwischen vorbestellt - etwa je zur Hälfte Privatleute und Unternehmen wie zum Beispiel Pflegedienste.

IMA hatte den Colibri im März auf dem Genfer Autosalon vorgestellt. Die Fahrzeugentwicklung wurde unter anderem mit 2,8 Millionen Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Der Elektroantrieb des 440 Kilogramm schweren Stadtautos leistet bis zu 24 kW/33 PS. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt laut Hersteller 120 km/h, die Reichweite pro Akkuladung rund 110 Kilometer. Ein Ladevorgang dauere je nach Stromanschluss 20 Minuten bis 2 Stunden. Der Colibri kostet ab 8900 Euro, hinzu kommt eine Akku-Miete von monatlich 55 Euro.

dpa

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