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Für kostenlosen Licht-Test am Auto Termin machen

Verkehr Für kostenlosen Licht-Test am Auto Termin machen

Regen, Nebel und kürzer werdende Tage sorgen dafür, dass Autofahrer wieder mehr mit Licht unterwegs sind. Ob auch alle Lampen ordentlich leuchten, können sie im Oktober kostenlos testen lassen.

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Eine defekte Lampe am Scheinwerfer lässt sich zwar in Eigenregie austauschen. Danach sollten Fahrer die Scheinwerfereinstellung aber von einer Werkstatt prüfen lassen. Foto: Bodo Marks

Bonn. Am Abend setzt die Dämmerung immer früher ein, dazu behindern Regen und Nebel die Sicht: Im Herbst nutzen Autofahrer auf ihren täglichen Fahrten wieder häufiger ihr Licht. Deshalb ist es besonders wichtig, dass die Leuchten funktionieren.

Im Oktober kontrollieren das Werkstätten, Prüfstellen von Autoclubs wie ADAC oder Auto Club Europa (ACE) sowie Überwachungsorganisationen wie Tüv und GTÜ kostenlos. Sie beteiligen sich am Licht-Test 2016.

Auf der Website

www.kfzgewerbe.de vom Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeugsgewerbes (ZDK) finden Autofahrer Werkstätten in ihrer Nähe, die am Lichttest teilnehmen. "Diese machen als Innungsbetriebe auf jeden Fall mit", sagt Claudia Weiler vom ZDK, der den Licht-Test gemeinsam mit der Deutschen Verkehrswacht organisiert. Ist die Werkstatt der Wahl nicht dort aufgeführt, sollten Autofahrer dort anrufen und fragen, ob sie an der Aktion teilnimmt, rät Weiler.

Generell gilt: Für den Gratis-Test sollte man lieber einen Termin machen. Denn die Überprüfung dauert bis zu 20 Minuten, schätzt Weiler. Die Experten checken alle Lampen und deren korrekte Einstellung. Bei modernen Licht-Technologien wie LED oder Xenon können laut Weiler die Einstellarbeiten mitunter aufwendiger sein und länger dauern. In den Fällen sei es möglich, dass die Justierung Geld kostet.

Zu hoch, zu niedrig? Das richtige Einstellen der Leuchten sei bei modernen System fast schon eine Wissenschaft, sagt Vincenzo Lucà vom Tüv Süd. "Das sollten besser Experten machen."

Ob ihre Lampen funktionieren, können und sollten Autofahrer auch regelmäßig selbst prüfen. "Sie können immer durchbrennen", erklärt Lucà. Und längst nicht jedes Auto zeigt den Defekt dem Fahrer direkt an. Idealerweise wird die Lampenfunktion zu zweit überprüft. Einer geht um das Auto herum, der andere sitzt am Steuer und schaltet die Lampen der Reihe nach an. Wer alleine ist, kann sich etwa mit einer Hauswand oder einem Schaufenster behelfen. Dafür muss es dunkel sein, damit die Flächen das Licht der Lampen gut sichtbar zurückwerfen.

Vor der Hauptuntersuchung (HU) sollten Autofahrer besonders genau ihre Lampen testen. "Das Licht ist die häufigste Mängelquelle", so Lucà. Beim Licht-Test 2015 hatte fast jedes vierte Auto (23 Prozent) defekte Hauptscheinwerfer, bei knapp jedem zehnten Fahrzeug (rund 8 Prozent) gab es Mängel an den Rückleuchten.

dpa

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