Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° heiter

Navigation:
Wenn das Auto selbst bremst
Autotage Hannover

Sicherheit Wenn das Auto selbst bremst

Moderne Fahrerassistenzsysteme erhöhen die passive und aktive Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.

Voriger Artikel
Sicherheit hat Vorfahrt
Nächster Artikel
Die Themenwelten auf einen Blick

Bei den meisten Zusammenstößen (84 Prozent) trifft der Radler direkt die Pkw-Front, wie eine Studie der Unfallforscher der Versicherer ergab.

Quelle: UDV (Unfallforscher der Versicherer)

Hannover. Eine Vielzahl an Fahrerassistenzsystemen hat Einzug gehalten in die heutige Autogeneration. Sind die geläufigen Abkürzungen wie ABS und ESP nahezu jedem Autofahrer bekannt, so verstecken sich hinter vielen weiteren Kürzeln oftmals schwer auszusprechende Anglizismen und Fachbegriffe. Missen möchten viele Verkehrsteilnehmer die elektronischen Helferlein dennoch nicht. Egal ob im Stadtverkehr, bei der Überlandfahrt oder auf der Autobahn: Fahrerassistenzsysteme wirken bei einer weiter zunehmenden Verkehrsdichte unterstützend und beugen so mancher Unachtsamkeit des Fahrers vor.

Ein Beispiel dafür ist der ABA - Active Brake Assist. Der Notbremsassistent warnt per Leucht- oder Tonsignal, sollte der Fahrer dem vorausfahrenden Verkehr zu nahe gekommen sein oder gar ein mögliches Stauende übersehen haben. Mit einer automatischen Notbremsung können so im Stadtverkehr Auffahrunfälle vermieden werden. Das Auto bremst für den kurzzeitig abgelenkten oder unaufmerksamen Fahrer. Moderne Systeme erkennen mittlerweile nicht nur vorausfahrende Pkw, sondern reagieren sogar auf Fußgänger und Radfahrer. Als Front-Assist mit City-Notbremsfunktion beschreibt beispielsweise VW dieses Sicherheitsfeature.

Ein weiteres beliebtes Sicherheitsmerkmal ist der Spurwechselassistent. Dieser überwacht den toten Winkel und zeigt dem Autofahrer per Ton- oder Lichtsignal an, ob sich seitlich ein Auto von hinten nähert. Insbesondere bei längeren Autobahnfahrten mit häufigen Überholmanövern bietet dieser Assistent wertvolle Dienste. Auf den Schulterblick sollte zwar nicht verzichtet werden, doch gerade ältere Fahrer, die sich schwerer damit tun, ständig den Kopf weit nach hinten zu drehen, wissen die Vorzüge dieses Fahrerassistenzsystems zu schätzen. Die Aussteller auf den AUTOTAGEN Hannover zeigen die Vielzahl der elektronischen Zusatzeinrichtungen zur Unterstützung des Fahrers.

Markus Beims

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Autotage Hannover
Verkehrslage in Niedersachsen

Fließend, stockend oder bewegt sich gar nichts mehr? Auf diese Frage hätten Autofahrer gern eine Antwort, bevor sie sich ans Steuer setzen. Aktuelle Informationen zur Verkehrslage auf niedersächsischen Straßen und Autobahnen finden Sie hier. mehr

Anzeige