Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Im Kreisel kracht’s am häufigsten Hannovers gefährliche Kreuzungen

Tipps für Autofahrer Hannovers gefährliche Kreuzungen

Verkehsprobleme gibt es an vielen Kreuzungen in Hannover. Wir haben die Brennpunkte für Sie zusammengestellt.

Am Deisterplatzkreisel kommt es jährlich zu etwa 100 Zusammenstößen, weil Autofahrer die durchgezogenen Linien missachten und innerhalb des Kreisverkehrs unrechtmäßig die Spur wechseln. Die Polizei empfiehlt Autofahrern, sich ganz links einzuordnen, sofern sie den Kreisel nach dem Einbiegen nicht unmittelbar wieder verlassen wollen.

An der Kreuzung Karmarschstraße/Friedrichswall übersehen Autofahrer, die von der Karmarschstraße nach rechts in Richtung Leibnizufer auf den Friedrichswall einbiegen wollen, häufig den kreuzenden Radweg. Vor allem mit den von rechts herannahenden Radfahrern rechnen viele Autofahrer nicht – doch die Radler dürfen den Weg an dieser Stelle aus beiden Richtungen befahren.

Auch im Klagesmarktkreisel ereignen sich häufig gefährliche Zusammenstöße zwischen Autos und Radfahrern. Die Ursache ist, dass Autofahrer nicht auf die vorfahrtberechtigten Radfahrer eingestellt sind, die sich innerhalb des Kreisverkehrs auf dem rot markierten Radweg bewegen. Zudem sind viele Radler mit hohem Tempo unterwegs. Autofahrer müssen also besonders achtsam sein.

Auf dem Westschnellweg/Anschlussstelle Limmer in Richtung Stöcken fehlt ein Beschleunigungsstreifen. Autofahrer müssen sich in den fließenden Verkehr einfädeln. Viele sind darauf nicht eingestellt und bremsen abrupt. Die Unfallkommission hat empfohlen, einen Beschleunigungsstreifen einzurichten – die Bauarbeiten sollen im Sommer beginnen.

An der Kreuzung Mecklenheidestraße/Jädekamp missachten Autofahrer, die auf der Mecklenheidestraße unterwegs sind, auffällig häufig die auf Rot stehende Ampel. Der Grund ist – so die Annahme der Unfallkommission –, dass die Fahrer an dieser Stelle bereits auf die nur etwa 50 Meter entfernte Ampelanlage an der Kreuzung Mecklenheidestraße/Am Leineufer achten. Die ist mit LED-Technik ausgestattet und leuchtet sehr viel heller. Die Ampel an der davorliegenden Kreuzung wurde nun entsprechend umgerüstet.

An der Ecke Friesenstraße/Hamburger Allee kommt es regelmäßig zu Zusammenstößen zwischen Autos und Radfahrern. Die Autofahrer sind beim Einbiegen von der Friesenstraße nicht darauf eingestellt, dass der Radweg in beide Richtungen befahren werden darf. Das gleiche Problem besteht an der Kreuzung.

Waterloostraße/Lavesallee : Von der Waterloostraße kommend können Autofahrer auf zwei Spuren nach rechts in die Lavesallee einbiegen – übersehen dabei aber häufig die aus beiden Richtungen herannahenden Radfahrer.

Probleme gab es bisher an der Kreuzung Herschelstraße/Celler Straße . Häufig übersahen Autofahrer, die von der Herschelstraße nach rechts in die Celler Straße einbogen, Radfahrer, die parallel unterwegs waren. Wenn die Ampel von Rot auf Grün wechselte, fuhren Pkw-Fahrer und Radler gleichzeitig los – dennoch kam es zu Kollisionen. Die Unfallkommission kritisierte, dass sich die Haltelinie für Radfahrer deutlich hinter der Linie für Autofahrer befand, die deswegen die wartenden Radfahrer häufig gar nicht wahrnahmen. Inzwischen ist die Haltelinie für die Radfahrer vorverlegt.

Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Brennpunkte im Straßenverkehr
Westschnellweg/Anschlussstelle Limmer

Der Deisterkreisel bringt die Experten an ihre Grenzen. „Markierungen, Ampeln, Schilder. Wir haben alles getan“, sagt Hauptkommissar Gerd Schöler, Verkehrssicherheitsexperte der Polizeidirektion Hannover.

mehr
Mehr aus Im Kreisel kracht’s am häufigsten
Von Redakteur Vivien-Marie Drews