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Gemeinsam in die Zukunft fahren

IAA-Nutzfahrzeuge Gemeinsam in die Zukunft fahren

Die IAA Nutzfahrzeuge präsentiert sich als digitaler Entwicklungsmotor für die gesamte Automobilbranche.

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Diese Fahrzeuge passen zu jedem Betrieb

Die IAA Nutzfahrzeuge präsentiert sich als digitaler Entwicklungsmotor.

Quelle: Deutsche Messe AG

Hannover. Sie transportieren alles. Trucks werden beladen mit Gemüse und Stahl, mit Rasierklingen und Fertighausteilen, mit Vorurteilen, Erwartungen und Ideen. Im Gegensatz zu den kleinen Pkw-Kollegen können sie nie auf Nachsicht des Publikums hoffen. Da ist kein kühn geschwungenes Blech und kein weiches Leder, die von Schwächen ablenken könnten. Sie sind Nutzfahrzeuge im wahrsten Sinne und haben kostengünstig zu funktionieren. Niemand käme bei einem Transporter darauf, ein paar Zentner zu viel hineinzukonstruieren wie beim SUV oder für Gimmicks zu kassieren, die niemand braucht.

Die Umwälzung der Autowelt hat bei den großen und kleinen Trucks früher begonnen als bei den Personenwagen. Nutzen statt besitzen, vernetzte Fahrzeuge, GPS-Ortung, mehr Sicherheit durch Assistenzsysteme - all das war auf der IAA Nutzfahrzeuge schon Trend, bevor man sich bei den Pkw damit befasste. Der autonome Truck fuhr schon vor zwei Jahren auf das Gelände, und vor einigen Monaten testeten mehrere Hersteller schon einen teilautonomen Geleitzug auf der Autobahn - Platooning genannt. Für den Elektroantrieb gelten die innerstädtischen Service- und Verteilverkehre sogar als ideales Testfeld. So ist es kein Wunder, dass auf dem hannoverschen Messegelände in diesem Jahr Vernetzung und Digitalisierung im Mittelpunkt stehen. „Die gesamte Branche befindet sich in einer digitalen Transformation“, sagt Matthias Wissmann, Präsident des Verbands der Automobilindustrie: „Mehr Zukunft gab es noch auf keiner IAA.“

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) als Veranstalter hat sich darauf eingestellt. Unter der gemeinsamen Überschrift „New Mobility World“ geht es um die Zukunft - von Konferenzen bis zu Fahrvorführungen, vom Praxistest elektrischer Nutzfahrzeuge bis zu „Guided Tours“, die Besucher gezielt zu thematisch ausgewählten Ausstellern auf dem Gelände lotsen. Ein Projekt, das eher an die Cebit als die IAA erinnert, ist das New Mobility World Lab16. Es bringt am 27. September junge Unternehmen mit etablierten Anbietern zusammen, um beiden zu helfen: Die Start-ups finden schneller ihren Weg zu Kapital und Kunden, ihre Partner kaufen Innovationen ein, die in den eigenen Reihen womöglich nicht entstehen. Daneben fehlen natürlich die IAA-Klassiker nicht. Rund 2000 Aussteller sind dabei, mehr als die Hälfte davon aus dem Ausland. Fachveranstaltungen behandeln die Alltagsthemen von der Ladungssicherung über Aus- und Fortbildung bis zur Telematik-Kaufberatung. Und am Wochenende werden wieder Trucker und Ausflügler das Gelände im Griff haben.

Messen blicken in die Zukunft und fühlen der Gegenwart den Puls. Die Geschäfte der Lkw-Branche laufen gut - jedenfalls in Westeuropa, wo die Kunden mit Neuanschaffungen lange zögerten und jetzt etwas nachzuholen haben.

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