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Navigationsgeräte immer öfter mit Spracherkennung

Test der Woche Navigationsgeräte immer öfter mit Spracherkennung

Mühsam lange Adressen eintippen – das war gestern. Immer mehr Navigationsgeräte der Oberklasse verstehen es auch, wenn der Nutzer ihnen das Ziel einfach sagt.

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Im Test vorn: Garmin Nüvi 2360LT

Quelle: HAZ

Mühsam lange Adressen eintippen – das war gestern. Immer mehr Navigationsgeräte der Oberklasse verstehen es auch, wenn der Nutzer ihnen das Ziel einfach sagt. Elf Navis zwischen 127 und 345 Euro hat die Stiftung Warentest geprüft. Fünf davon verstehen auch gesprochene Zieleingaben. Zwei können Live-Dienste nutzen und per Mobilfunktechnik zum Beispiel aktuelle Verkehrsinformationen abrufen. Eines versucht, mit Fernsehempfang zu punkten. Wer all diese Extras nicht braucht, bekommt schon ab 147 Euro ein gutes Navigationsgerät mit Kartenmaterial für Europa.

Am konsequentesten setzt im Test das Garmin Nüvi 2360LT (222 Euro) auf Sprachsteuerung. Während der Nutzer bei den Geräten von Becker und Tomtom die Spracheingabe zunächst per Hand im Bedienmenü starten muss, braucht er beim Garmin nur das Wort „Sprachbefehl“ zu sagen – schon hört das Gerät auf weitere Anweisungen. Zudem zeigt die Garmin-Spracherkennung im Test bei der gesprochenen Zieleingabe die höchste Erkennungsrate. Bei den übrigen Modellen gab es gelegentlich Verständigungsschwierigkeiten. Doch auch bei ihnen kann die Spracherkennung das Eintippen langer Adressen ersparen.

Die beiden teuersten Navis, das Garmin Nülink 1695 für 293 Euro und das Tomtom Go Live 1005 für 345 Euro, setzen auf sogenannte Live-Dienste: Per eingebauter Mobilfunktechnik können sie aktuelle Staumeldungen, aber auch andere Informationen etwa zu Benzinpreisen an Tankstellen oder freien Parkplätzen abrufen. Das setzt allerdings einen entsprechenden Vertrag voraus: Ein Jahr Live-Dienst kostet bei beiden je 49,95 Euro. Beim Garmin ist eine ein-, beim Tomtom eine zweijährige Nutzung im Kaufpreis enthalten.

Ein Extra ganz anderer Art bringt das drittteuerste Navi im Test mit: Das Mio Spirit V575 TV kann das digitale Antennenfernsehen DVB-T empfangen. Die Bildqualität ist, gemessen an dem, was auf so einem kleinen Bildschirm möglich ist, gar nicht mal schlecht. Es stellt sich aber die Frage nach dem Sinn dieser Funktion. Mit einer Akkulaufzeit unter zwei Stunden ist das Gerät als echtes Unterwegsfernsehgerät jedenfalls nur sehr eingeschränkt nutzbar.

Wer all solche Zusatzmätzchen nicht braucht, bekommt mit dem kompakten Falk R350 schon für 147 Euro ein gutes Navi mit Kartenmaterial für Europa. Wie auch bei einigen anderen Geräten im Test könnten seine Ansagen allerdings etwas lauter sein. Die Anzeige des Falk weist zudem eine etwas seltsame Eigenheit auf: Das Gerät schmückt den Horizont in der 3-D-Ansicht mit frei erfundenen Bergketten. Wer das Gerät rechtzeitig registriert, bekommt zudem zwei Jahre lang kostenlose Kartenupdates.

Der komplette Test ist im Juniheft der Zeitschrift „Test“ nachzulesen.

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