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Blüten für den Winter: Azaleen mögen feuchte Erde

Freizeit Blüten für den Winter: Azaleen mögen feuchte Erde

Wenn draußen die Schneedecke alles in Weiß zudeckt, sorgt sie drinnen für einen farbenfrohen Tupfer: Die Topfazalee ist ein Hingucker im tristen Winter. Mit der richtigen Pflege hält sie viele Jahre lang.

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Azaleen lassen sich schön mit winterblühendem Jasmin und Efeu kombinieren.

Quelle: GMH/BVE

Berlin. Im Winter blüht relativ wenig: Die Topfazalee ist eine Ausnahme - vorausgesetzt sie steht in der Wohnung. Frühe Sorten gibt es schon ab August im Handel - in der Regel sind sie bis April erhältlich. Das erklärt der Bundesverband Einzelhandelsgärtner (BVE).

Wer eine Azalee kaufen möchte, achtet möglichst darauf, dass die Knospen gleichmäßig entwickelt sind und kerzenförmig aussehen. Die Hälfte der Knospen zeigt schon die Blütenfarbe, einige sind geöffnet. Die Blätter sollten frisch grün sein, der Wurzelballen feucht. Gut ist es, wenn der Topf ein paar Zentimeter über die Erde geht, damit beim Gießen nichts überschwappt.

Bei der Pflege gilt: Die Azalee mag es schattig und feucht. Wer sie an einen kühlen, nicht zu sonnigen Platz stellt, hat länger etwas von den Blüten. Aber die Azalee kann auch im warmen Wohnzimmer stehen - nur sollte sie dann nachts an einen kühlen, aber frostfreien Ort umziehen. Gießen ist wichtig: Die Erde im Topf ist idealerweise immer feucht. Aber die Wurzel darf nicht im Wasser stehen.

Damit die Azalee im nächsten Jahr wieder blüht - denn Topfazaleen können bis zu 30 Jahre alt werden - entfernen Hobbygärtner Verblühtes. Wenn es ab etwa Mitte Mai keine Bodenfröste mehr gibt, darf die Topfpflanze auch nach draußen umziehen. Einmal wöchentlich düngt man die Azalee. Ab Oktober zieht sie an einen kühlen Standort, bis die ersten Blüten ihre Farbe zeigen, dann darf sie wieder ins Wohnzimmer umziehen.

Azaleen gehören zur Gattung der Rhododendren. Sie kommen ursprünglich aus Japan, China und Taiwan und wachsen dort an Standorten mit einer durchschnittlichen Jahrestemperatur von etwa 15 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit.

dpa

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