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Energieausweis gibt Mietern meist keine genaue Prognose

Immobilien Energieausweis gibt Mietern meist keine genaue Prognose

Wände, Fenster, Baumaterial: Jedes Gebäude geht mit Energie anders um. Um die anfallenden Heizkosten besser einschätzen zu können, gibt es für jedes Haus einen Energieausweis - für einzelne Wohnungen lässt dich damit jedoch nicht kalkulieren.

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Wer die Heizkosten im Blick haben will, kan den Energieausweis zu Rate ziehen - er lässt jedoch nur Schlüsse für das gesamte Haus zu.

Quelle: Patrick Pleul (Archiv)

Stuttgart. Der Energieausweis soll Klarheit schaffen über die energetische Qualität eines Gebäudes. Auch für Mieter ist das Dokument durchaus interessant, erklärt die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Schließlich machen Heizkosten oft einen erheblichen Anteil der Wohnkosten aus.

Der Energieausweis enthält auf fünf Seiten neben grundlegenden Angaben zum Gebäude entweder die Kennwerte für Energiebedarf (Bedarfsausweis) oder Energieverbrauch (Verbrauchsausweis). Auch der Energiestandard des Gebäudes wird mittels Energieeffizienzklassen von A+ bis H veranschaulicht. Bei der Besichtigung eines Mietobjekts muss der Vermieter den Ausweis oder eine Kopie unaufgefordert aushändigen oder gut sichtbar aushängen.

Wichtig zu beachten: Der Energieausweis liefert keine genaue Prognose für die künftigen Heizkosten, erklären die Verbraucherschützer. Denn zum einen bezieht sich der Ausweis in den meisten Fällen auf das ganze Gebäude, nicht einzelne Wohnungen. Die Lage der Wohnung spielt aber eine wichtige Rolle für den Energieverbrauch. Zum anderen ist das persönliche Verhalten, zum Beispiel die gewünschte Raumtemperatur, entscheidend für die Heizkosten.

dpa

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