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Energielabel gilt ab 2016 auch für Lüftungsanlagen

Immobilien Energielabel gilt ab 2016 auch für Lüftungsanlagen

Waschmaschinen oder Fernseher tragen bereits Energielabel. Jetzt kommen ein paar Geräte neu hinzu, etwa die Lüftungsanlagen für Wohnungen. Wie energieeffizient und damit stromsparend sie sind, zeigt dann eine Skala von Rot bis Grün.

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Das Energieeffizienzlabel der EU trägt eine farbige Skala, die verdeutlichen soll, wie gut das Gerät mit Strom umgeht.

Quelle: Andrea Warnecke

Düsseldorf (dpa/tmn) - Immer mehr Geräte bekommen ein Energieeffizienzlabel - zu erkennen an der bunten Skala von Rot bis Grün. Ab 1. Januar 2016 folgen nun auch die Lüftungsanlagen für Wohnungen.

Sie können in Klassen von A+ bis G eingeteilt werden - und zwar anhand der Menge an Energie, die eine Anlage theoretisch gegenüber einer Lüftung mit geöffneten Fenstern einspart, erklärt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Der Wärmeverlust, den das Öffnen der Fenster bewirken würde, wird mit dem Stromverbrauch der Geräte aufgerechnet, bei denen Fenster nicht geöffnet werden müssen.

Was heißt das konkret? Geräte der Effizienzklasse G sparen keine Energie ein, Anlagen mit A+ sparen trotz ihres Stromverbrauchs mindestens 42 Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter Wohnfläche mittels Wärmerückgewinnung. Allerdings betonen die Verbraucherschützer, dass es sich dabei nur um theoretische Richtgrößen handelt. In der Praxis ist die Einsparung abhängig von der Dichtheit der Wohnung.

Diese Klassen gelten nur bis 2018, dann fallen die schlechtesten Einteilungen E, F und G weg. Geräte mit Verbrauchswerten, die in diese Kategorien fallen, dürfen dann nicht mehr in den Handel kommen. Ziel ist, dass dann nur noch Geräte zulässig sind, die mindestens 20 Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter einsparen.

Weitere wichtige Infos auf dem Label für Verbraucher sind der Nennluftvolumenstrom: Damit können sie abschätzen, ob die Lüftungsanlage passgenau für die Größe der Wohnung ist. Außerdem wird die Lautstärke des Gerätes angegeben. Ab 2016 liegt die Obergrenze bei 45 Dezibel, ab 2018 nur noch bei 40 Dezibel.

dpa

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