Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
Grasscheren im Test: Scharfer Schnitt hält den Rasen gesünder

Freizeit Grasscheren im Test: Scharfer Schnitt hält den Rasen gesünder

Der Rasenmäher kommt nicht in jede Ecke. Auch entlang von Mauern bleibt oft ein Streifen Halme stehen - ein Fall für Grasscheren. Der Tüv Rheinland und die Zeitschrift "Selbst ist der Mann" haben nun akkubetriebene Geräte getestet. Viele schneiden gut ab.

Voriger Artikel
Urteil: Vermieter muss Mieter nicht vorzeitig aus Vertrag entlassen
Nächster Artikel
Vorsicht bei Feuchtigkeit: Balkon frühjahrsfit machen

Ordentliche Schnittergebnisse lieferten viele Grasscheren in einem Test des Tüv Rheinland und der Zeitschrift «Selbst ist der Mann». Testsieger ist die Grasschere HSA 25 von Stihl. Foto: Selbst ist der Mann 05/2016

Köln (dpa/tmn) - Die Haare auf dem Kopf und Rasen sind sich in einem Punkt ähnlich: Ein Schnitt mit einer stumpfen Schere schadet ihnen. Dabei fransen die Ränder aus, größere Wunden entstehen. Beim Gras sorgt eine saubere Schnittkante auch dafür, dass der Halm nicht so viel Wasser verdunstet.

Und die Rasenkanten wirken sauberer. Ordentliche Schnittleistungen bescheinigen nun der Tüv Rheinland und die Experten der Zeitschrift "Selbst ist der Mann" (Ausgabe Mai 2016) den meisten Akku-Grasscheren nach einem Praxistest. Lediglich wenige der 14 Produkte hatten Probleme bei verfilztem Gras und beim Schnitt harter Halme.

"Im Großen und Ganzen sind die Grasscheren nicht schlecht, auch im Vergleich zu vergangenen Tests", berichtet "Selbst ist der Mann"-Redakteur Peter Baruschke. Vor allem die Laufzeiten seien besser geworden. Alle Geräte im Test hielten über eine halbe Stunde Arbeitszeit durch. "Ich finde, das ist schon eine ganze Menge", urteilt Baruschke. Allerdings muss man dafür etwas mehr Geduld bei dem einen oder anderen Gerät beim Aufladen aufbringen, teils dauert das mehrere Stunden. "Um die Geräte günstig anbieten zu können, sparen die Hersteller an manchen Stellen", erklärt der Experte das.

Der größte Kritikpunkt der Tester war das Wechseln der Scheren. Die Mehrzahl der Geräte kann auch mit einer Strauchschere für den Schnitt von Buchsbäumen und kleinen Hecken bestückt werden. Zwar sei der Wechsel nicht schwierig, aber beim Öffnen der Mechanik bekommt der Hobbygärtner schon mal Schmierfett ab. "Das kann man besser machen, wie einige Geräte es auch zeigen", so Baruschke. Eine Sicherheitsgefahr bestehe beim Wechsel aber nicht.

Der Experte rät Hobbygärtnern, bei der Auswahl im Handel die Geräte auf jeden Fall in die Hand zu nehmen und die Bequemlichkeit der Bedienung zu testen. Da der Schalter für den Antrieb im Betrieb dauerhaft gedrückt sein muss, ist es auch wichtig, dass man mit der Hand bequem an den Knopf kommt.

Zwei der getesteten Akku-Grasscheren erhielten im Test die Note Eins, ein breites Feld von neun Geräten schaffte die Note Zwei. Einmal wurde eine Drei und zweimal eine Vier vergeben. Zu den Testsiegern gehören HSA 25 von Stihl (Note 1,3), ComfortCut von Gardena (1,4), GGS-E 12 Li Gardol (Bauhaus - Note 1,6), GE-CG 10,8 Li von Einhell (1,7) und Isio von Bosch (1,9).

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuelles