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Mit Zollstock und Farbkarte: Tipps zum Möbelkauf im Internet

Wohnen Mit Zollstock und Farbkarte: Tipps zum Möbelkauf im Internet

Beim Online-Shopping muss man sich darauf verlassen, was der Anbietende an Informationen liefert. Passen Klamotten nicht, sind sie schnell zurückgeschickt, bei einem Sofa ist das ein großer Aufwand.

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Die Farben vieler Möbel werden mit RAL-Nummern wiedergegeben. Dahinter steckt ein normiertes System, die Töne sind immer gleich.

Quelle: Andrea Warnecke

Bad Honnef. Der Verband der Deutschen Möbelindustrie (VDM) hat ein paar Tipps zum Einkauf online:

 

Farbvergleich beim Maler: Die Farbeinstellungen des Bildschirms und Druckers können die Farbe des Sofas verfälschen. Oftmals werden Angaben dazu aber mit RAL-Kennzeichnungen versehen. Das ist ein normiertes Farbsystem, das jeden Ton mit einer vierstelligen Nummer kennzeichnet - er ist also immer gleich. Beim Maler oder in gut sortierten Baumärkten finden sich Farbkarten mit diesen Tönen zum Anschauen. Einfach mal danach fragen.

 

 

Maße nachvollziehen: "Die Menschen irren sich schon, was die Größe angeht, wenn sie im Geschäft kaufen", weiß VDM-Sprecherin Ursula Geismann. Sie überschätzen die Größe des Sofas oder die Wucht der Schrankwand. Aber im Internet, ohne das Modell direkt vor Augen, ist das Abschätzen noch schwieriger. Länge und Breite gehen oft noch, man misst sie zu Hause aus. Aber Suchende sollten beim Sofa-Kauf zum Beispiel auch die Maße zur Sitztiefe und die Höhe der Rückenlehne mit einem Zollstock nachvollziehen. So bekommt man zumindest einen ersten Eindruck vom späteren Sitzgefühl.

 

 

Auf die Details schauen: Echtes Holz zum Schnäppchenpreis? Beim Möbelkauf online ist ein Blick in die Produktbeschreibung zwingend notwendig. Dort kann etwa stehen, dass nur Dekorfolie die Kommode ziert. Manchmal ist aber etwas mehr Recherche nötig: Möchte man ein Stück eines renommierten Designers kaufen, muss man sich vor Plagiaten schützen. Designer vergeben oft Lizenzen an Hersteller, nur sie dürfen diese Entwürfe auch verkaufen. Steht bei einem Angebot eines preiswerten Klassikers dabei, die Lizenz ist frei, sollte man das hinterfragen. "In der Regel stimmt das nämlich nicht", warnt Möbelexpertin Geismann.

dpa

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