Volltextsuche über das Angebot:

7°/ 2° Regenschauer

Navigation:
Abo bestellen HAZ-Shop HAZ Media Store AboPlus HAZ Service
Säen, aussetzen, umtopfen - Ab Februar sprießen viele Pflanzen
Mehr aus Aktuelles

Freizeit Säen, aussetzen, umtopfen - Ab Februar sprießen viele Pflanzen

Im Februar kann Deutschland dem tiefsten Sibirien gleichen. Dicke Schneelast liegt schwer auf den Tannen, und die Hecken brechen unter dem Weiß auseinander. Dies ist aber auch die Zeit für die ersten Gartenvorbereitungen.

Voriger Artikel
Urzeitliche Pracht - Farne mögen es feucht und schattig
Nächster Artikel
Hydrokultur braucht nur alle zwei bis vier Wochen Wasser

Ab Ende Februar dürfen die Samen einiger Gemüsesorten, Kräuter sowie Blumen wie beispielsweise Duftwicken gesät werden.

Quelle: Andrea Warnecke

Berlin. Um sich im Frühjahr über Blüten und ausschlagende Pflanzen zu freuen, muss der Hobbygärtner seine Schützlinge auch im Winter im Auge behalten - und zur Not Schnee räumen, erläutert Isabelle Van Groeningen von der Königlichen Gartenakademie in Berlin-Dahlem. Ansonsten steht Folgendes an:

Säen: Ende des Monats können die Samen der ersten Gemüsesorten wie Salat, die ersten Kräuter und Blumen wie Duftwicken gesät werden. Sie kommen in einen Topf oder einen Saatkasten an einem hellen Fenster. Optimal seien die Ost- oder Westseite bei einer Raumtemperatur von 15 bis 20 Grad. Der Topf wird mit einem Glas oder einer Folie abgedeckt.

Umtopfen: Verblühte Winterblüher wie die Christrose können draußen aus dem Topf in die Erde gesetzt werden. "Am besten kommt sie in kalkreichen Boden", sagt die Pflanzenexpertin. Alternativ rät Van Groeningen, ein Stück Tafelkreide in den Boden zu legen.

Schneiden: Wer Hecken stark schneiden oder roden will, muss dies bis Ende des Monats tun. In Wohngebieten gilt vom 1. März bis 30. September ein Bestandsschutz, damit Vögel und andere Tiere in den Gehölzen nisten können. Form- und Pflegeschnitte sind allerdings weiterhin erlaubt.

Stecklinge ziehen: Kübelpflanzen wie Geranien können zurückgeschnitten und umgetopft werden. Daraufhin bilden sie neue Triebe, die als Stecklinge zum Vermehren der Pflanzen genutzt werden können.

Gießen: Steigen die Temperaturen über null Grad, müssen die Immergrünen gut gegossen werden. Buchsbaum, Kirschlorbeer und Rhododendron verdunsten im Winter über die Blätter permanent Wasser. Vor allem an sonnigen Tagen und bei starkem Wind benötigen sie Feuchtigkeit.

Reparieren: Daneben kann der Hobbygärtner seine Geräte warten. Spaten, Harke und Schaufel werden geputzt, entrostet und eingefettet, Scheren geschliffen. Auch bei Rasenmäher und Heckenschere müssen die Messer geschärft werden. Baumsägen benötigen eventuell ein neues Sägeblatt. Töpfe und Pflanzcontainer, die wiederverwendet werden sollen, brauchen eine Reinigung.

dpa

Voriger Artikel Voriger Artikel
Nächster Artikel Nächster Artikel
Anzeige