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Wohnen in Niedersachsen: Die Immobilienpreise klettern und klettern

Immobilien Wohnen in Niedersachsen: Die Immobilienpreise klettern und klettern

Der neueste Landesgrundstücksbericht bringt es an den Tag: Die Preise für Eigentumswohnungen und Häuser sind 2016 in Niedersachsen um bis zu neun Prozent gestiegen, bei unverminderter Nachfrage.

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Quelle: CC0 Public Domain, mastersenaiper, pixabay

Mehr Investitionen in Immobilien als im Vorjahreszeitraum

Die Wohnungssuche wird im Niedersächsischen nicht einfacher werden – gleichgültig, ob man eine Wohnung oder ein Haus kaufen möchte. Wie der aktuelle Landesgrundstücksbericht zeigt, stiegen die Preise beispielsweise im Raum Göttingen und in Wolfsburg um bis zu neun Prozent gegenüber dem Vorjahr an. Die Nachfrage in der Region bleibt dennoch hoch, trotz der erheblichen Preissteigerungen beim Wohnen und Erwerben. Folgerichtig wurde im Jahr 2016 wesentlich mehr Geld in Immobilien investiert als im Jahr 2015: Die Investitionssumme stieg um sechs Prozent und liegt nun auf dem Rekordwert von 18,4 Milliarden Euro.

Verantwortlich: Das niedrige Zinsniveau

Ein Grund für den anhaltenden Boom ist das niedrige Zinsniveau. Menschen, die sich in Zeiten hoher Zinsen keine Immobilie leisten konnten, legen sich vermehrt Wohneigentum zu. Das zeigen auch die durchschnittlichen Preissteigerungsraten seit dem Jahr 2009: Vor allem in den Städten Niedersachsens stiegen die Preise für Ein- und Zweifamilienhäuser stark an – um bis zu 54 Prozent. Bei den Eigenheimen liegen Städte wie Göttingen, Wolfsburg, Braunschweig und Hannover vorn. Die Stadt Oldenburg rangiert im Mittelfeld, das Oldenburger Münsterland im unteren Drittel. Selbst in den ländlichen Regionen Niedersachsens betrug der durchschnittliche Preisanstieg noch 32 Prozent.

Preissteigerungen bei Eigentumswohnungen in der Region

In den Städten Niedersachsens sind bei den Eigentumswohnungen ebenfalls steigende Preise zu verzeichnen. Die Landeshauptstadt nimmt hier mit 8,8 Prozent den Spitzenplatz ein, bei einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von derzeit 2.730 Euro. Die Stadt Osnabrück folgt mit 8,6 Prozent auf dem zweiten Platz. Den dritten Platz bei den Preissteigerungen besetzt Braunschweig mit 8,5 Prozent, gefolgt von Oldenburg mit immerhin noch 8,1 Prozent. Wer diese Preissteigerungen bei Eigentumswohnungen nicht mitmachen will oder kann, dem bleibt das südliche Niedersachsen als Ausweichgebiet: Hier beträgt die Preissteigerungsrate vergleichsweise moderate 3,8 Prozent.

do

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