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Wohnungseinbrüche: Warum Prävention immer wichtiger wird

Advertorial Wohnungseinbrüche: Warum Prävention immer wichtiger wird

Die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt seit Jahren. Hinter den Tätern stecken vermehrt große Banden, die international agieren – und offensichtlich schwer zu fassen sind. Lediglich jeden fünften Einbruch kann die Polizei aufklären. In Niedersachsen wird deshalb nun eine erfolgsversprechende Technik in einem Pilotprojekt getestet.

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Auch Privatpersonen sind gefordert: Mit Bewegungsmeldern an Außenleuchten sowie einbruchsicheren Türen und Fenstern können sie ihre eigenen vier Wände schützen. 

Leichter Rückgang der Delikte in Niedersachsen

Die Zahlen sind alarmierend. Zwar wurden laut des niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport im Jahre 2016 weniger Einbrüche gezählt – allerdings in verschwindend geringem Ausmaß: Die Zahl ging um 170 auf insgesamt 16.405 Fälle zurück. Neben der hohen Zahl der Wohnungseinbrüche gibt auch die Aufklärungsquote Anlass zur Sorge. In Niedersachsen wurden 2016 gerade einmal 21 Prozent der Fälle aufgeklärt. Bundesweit liegt die Quote seit Jahren bei rund 15 Prozent.

„Ziel muss es vor allem sein, Einbrüche schon im Vornherein zu verhindern“, sagte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) bei der Vorstellung der Landeskriminalstatistik. Seit Februar 2017 läuft deshalb das Pilotprojekt „PreMAP“. Mit diesem System können Polizisten auf einer Smartphone-App erkennen, wo es bereits zu Wohnungseinbrüchen kam und wo die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Taten am höchsten ist.

Außenleuchten und Kameras mit Bewegungsmelder als Schutz

Auch Privatpersonen haben einige Möglichkeiten, die eigenen vier Wände zu schützen. Sinnvoll ist alles, was die Täter abschreckt – zum Beispiel Überwachungskameras oder Außenwandleuchten mit Bewegungsmelder. Sie springen erst dann an, wenn die Einbrecher sich ihrem Ziel nähern. Das sorgt für einen Überraschungseffekt, der die Täter in die Flucht schlagen kann. Zusatznutzen: Durch den Bewegungsmelder sind Außenleuchten und Kamera nicht ständig angeschaltet. Das spart Energiekosten.

Bei aktuellen Smart-Home-Systemen können die Kameras per Smartphone oder App gesteuert werden, und automatisches An- und Abschalten von Lampen oder Fernsehgerät täuscht eine Anwesenheit der Bewohner vor. Da Einbrecher jedoch häufig ihre Zielobjekte vor der Tat observieren, reicht ein solcher Schutz allein nicht aus.

Barrieren an Fenstern und Türen anbringen

Die Polizei empfiehlt daher, einbruchsichere Türen und Fenster sowie Zusatzschlösser zu montieren. Auch Querriegel oder abschließbare Griffe sichern vor ungebetenen Eindringlingen. Denn: Merken die Täter, dass ein Einbruch sie zu viel Zeit kosten würde, belassen sie es häufig beim Versuch. Tatsächlich ist die Zahl der versuchten Delikte hoch: 2016 lag die Zahl gescheiterten Einbruchsversuche in Niedersachsen bei 40,2 Prozent.

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