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Diese Förderungen winken bei einer „Sonnigen Heizung“

Advertorial Diese Förderungen winken bei einer „Sonnigen Heizung“

Die Energie der Sonne gibt’s frei Haus, man muss sie nur anzapfen. Wer sich eine Solaranlage anschaffen möchte, kann diverse Förderungen in Anspruch nehmen. Was, wie und wann genau gefördert wird, ist aber nicht so leicht zu durchblicken. Die Kampagne „Sonnige Heizung“ will für Aufklärung sorgen.

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Quelle: CC0 Public Domain, skeeze, pixabay

Energieeinsparungen durch Solaranlagen

Der Verband für Effizienz und erneuerbare Energien (BDH) und der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW-Solar) haben den Taschenrechner gezückt: Ihren Berechnungen zufolge lassen sich mit Solarthermie rund zwei Drittel der Energie für die Trinkwassererwärmung und ein Drittel der Energie für die kombinierte Warmwasser- und Trinkwasseraufbereitung einsparen.

Doch bevor Häuslebauer und Eigentümer sich über eine schlanke Energieabrechnung freuen können, müssen sie ihre Immobilie mit einer Solaranlage ausstatten. Wichtig ist, die Eignung für eine Solarthermie- oder Photovoltaikanlage zu prüfen und sich für eine passende Montageart zu entscheiden.

Verschiedene Solarthermie-Förderungen im Überblick

Je nachdem, welche Solaranlage im Neubau oder dem zu sanierenden Altbau installiert werden soll und welche energetischen Rahmenbedingungen vorherrschen, stehen unterschiedliche Förderungen zur Verfügung:

  • Grundsätzlich wird seit 2015 jede Solaranlage durch das Marktanreizprogramm (MAP) mit der sogenannten Basisförderung bezuschusst.
  • Seit 2016 erhöht das Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) die Leistungen des MAP um 20 Prozent und bietet zusätzlich einen Optimierungsbonus in Höhe von 600 Euro. Den Optimierungsbonus gibt’s für Heizungsanlagen, die auf maximale Energieeffizienz optimiert sind.
  • Bei großen Solarthermie-Anlagen mit bis zu 100 Quadratmetern Kollektorfläche, die mehr als ein übliches Einfamilienhaus mit Energie versorgen, winkt eine Innovationsförderung.

Konkrete Rechenbeispiele für Solarthermie-Förderungen

Doch wie hoch sind die einzelnen Förderungen konkret? Dazu hat die Informationskampagne „Sonnige Heizung“ konkrete Beispiele ausgearbeitet. Als Grundlage dient ein Wohnhaus mit einem alten Heizölkessel. Der Heizkessel wird ausgetauscht, zusätzlich wird das Haus mit einer heizungsunterstützenden Solaranlage inklusive 1.000-Liter-Pufferspeicher und 12,5 Quadratmetern Kollektorfläche aufgestockt.

Die Bewohner erhalten 3.600 Euro, wenn der Kessel gegen einen Öl- oder Gas-Brennwertkessel ausgetauscht wird. Die Förderungssumme setzt sich aus Basisförderung, Kombinationsbonus, APEE-Zuschlag und Optimierungsbonus zusammen.

Noch einmal 3.000 Euro extra gibt es, wenn der bestehende Kessel durch eine 12-Kilowatt-Wärmepumpe ersetzt wird. Die Basisförderung greift hier individuell für Solaranlage und Wärmepumpe, hinzu kommen Kombinations- und Lastmanagementboni.

Die Basisförderung und der APEE-Zuschlag können auf 7.800 Euro steigen, wenn statt der Wärmepumpe ein 15-Kilowatt-Pelletkessel installiert wird.

Zudem können Bauherren von Förderungen durch Land und Kommune profitieren, die unabhängig von den bundesweiten Förderungen geltend gemacht werden können.

do

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