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Checkliste zum Grundstückskauf
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Worauf Sie achten sollten Checkliste zum Grundstückskauf

Damit der Traum vom eigenen Haus nicht zum Albtraum wird, haben wir für Sie eine Checkliste rund um die Bauplatzsuche und den Grundstückserwerb zusammengestellt.

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Wichtig für Bauherren: der Bebauungsplan

Quelle: istock.com

Lage, Lage, Lage – Infrastruktur etc.

Der Traum vom Bauen – darf ich meine Wünsche verwirklichen?

Fester Boden unter den Füßen – Baugrunduntersuchung und Bodenanalyse

Und die Nebenkosten? – Notar, Grundbucheintrag etc.

Lage, Lage, Lage

Wer ein Grundstück kaufen will, sollte sich die Umgebung genau ansehen. Denn schließlich mietet man keine Wohnung für ein paar Jahre, sondern hat eventuell vor, den Rest seines Lebens auf dem Grundstück zu verbringen. Da sollte man es vermeiden, zu große Kompromisse einzugehen.
Eine Checkliste mit den eigenen Bedürfnissen gibt Auskunft darüber, ob das Wohnen auf der grünen Wiese ideal für die Familie ist – oder doch lieber ein Grundstück im Stadtgebiet gesucht werden sollte.
• Stimmt die Infrastruktur? Sind Schulen, Kindergärten, Läden und Ärzte gut zu erreichen?
• Wie ist die Verkehrsanbindung? Gibt es Busse, U- oder S-Bahn?
• Wie kinderfreundlich ist die Gegend? Gibt es Spielplätze, andere Familien?
• Wie groß ist die Lärmbelästigung? Sind produzierendes Gewerbe, große Straßen, Eisenbahnlinien oder Einflugschneisen in der Nähe?
• Wie sehen Bebauungs- und Flächennutzungsplan aus? Ist vielleicht eine Umgehungsstraße an Ihrer Gartengrenze geplant?

Der Traum vom Bauen

Da träumt jemand von einer Finca im spanischen Stil – und muss bei einem Blick in den Bebauungsplan feststellen, dass ein solches Haus auf dem erworbenem Grundstück nicht gebaut werden darf. Folgende Details können im Bebauungsplan festgelegt sein:
• Geschossanzahl
• Gebäudehöhe
• Gebäudeausrichtung
• Dachform
• Fenster
• eventuell Gebäudefarbe
Ein Blick ins Grundbuch gibt Auskunft darüber, ob es Auflagen aus Landschafts- oder Umweltschutzgründen, Baulasten, Grunddienstbarkeiten wie Wegerechte etc. gibt.

Fester Boden unter den Füßen

Das Traumgrundstück ist gefunden. Doch bevor man mit dem Bauen beginnt, sollte man sich mit den Bodenverhältnissen beschäftigen. Denn die Ausweisung eines Grundstückes als Bauland muss nicht bedeuten, dass die Bodenbeschaffenheit ideal ist. Eine Baugrunduntersuchung und Bodenanalyse klärt wichtige Dinge:
• Wie fest ist der Boden? Reicht die übliche Fundamentsgröße?
• Gibt es Altlasten im Erdreich?
• Wie hoch ist der Grundwasserspiegel? Muss eventuell auf einen Keller verzichtet werden oder sind zusätzliche Abdichtungsmaßnahmen nötig?
Auch wenn eine Baugrunduntersuchung teuer ist, lohnt sie sich, um hohe Folgekosten durch Bauschäden zu vermeiden.

Und die Nebenkosten?

Leider hören die Kosten beim Grundstückserwerb nicht auf. So ist ein wichtiger Punkt vorab zu klären: Ist das Baugrundstück erschlossen? Sprich, gibt es einen Anschluss an den öffentlichen Straßenverkehr, an Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsanlagen? Wenn nicht, muss mit Kosten zwischen fünf und 15 Prozent der reinen Hausbaukosten gerechnet werden. Auch Notar, Grundbucheintrag etc. müssen bezahlt werden. Der Notar setzt den Kaufvertrag auf – und bekommt dafür ein Prozent der Kaufsumme. Der Grundbucheintrag kostet 0,5 Prozent der Kaufsumme. Und die Grunderwerbsteuer schlägt mit 3,5 Prozent zu Buche.

Weitere Informationen zum Thema Grundstückskauf, Neubau und Baufinanziereung bietet die Verbraucherzentrale Niedersachsen. Sie prüft auch Ihre baurechtlichen Verträge und führt Baubegehungen und -beratungen vor Ort durch.

Verbraucherzentrale Niedersachsen, Herrenstr. 14, 30159 Hannover www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de

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HAZ-Redakteur/in Franziska Bauermeister

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