Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Altem Raum neues Leben einhauchen

Renovieren Altem Raum neues Leben einhauchen

Modernes Wohnen in betagten Häusern hat seinen Reiz

Voriger Artikel
Besser und gesünder bauen mit Holz
Nächster Artikel
Neue Häuser - live und in voller Funktion

Dachausbau, Zimmer zusammenlegen, energetische Sanierung – den Umbau von Altbauten sollte immer ein Bausachverständiger oder Architekt begleiten.

Quelle: pixelio.de/Fersing

Ein Neubau ist nicht die einzige Möglichkeit, zeitgemäßes Wohnen zu verwirklichen. Durch Aus- und Umbauten lassen sich auch in alten, oftmals verwinkelten Häusern großzügige und komfortable Wohnideen verwirklichen. Es gibt verschiedene Gründe, sich statt eines Neubaus für den Umbau eines Bestandsobjektes zu entscheiden. Ausschlaggebend kann der historische Charme, die Erinnerungen an Kindertage oder aber der günstige Preis sein. Auch ein urbanes Wohnviertel und eine gute Infrastruktur sprechen dafür, eine alte Hülle mit neuem Leben zu füllen.

Plant man den Umbau eines alten Hauses, geht es zumeist darum, mehr Wohnraum zu schaffen oder vorhandene Fläche vorteilhafter zu nutzen. Manchmal genügt es schon, innerhalb des Hauses Platzreserven nutzbar zu machen. Etwa durch einen Dachausbau oder das Zusammenlegen von Zimmern. Als Alternative bietet sich ein Anbau oder eine Aufstockung an. Vielleicht auch eine Kombination aus beidem. Da bei älteren Häusern fast immer auch eine energetische Sanierung nötig wird, können Maßnahmen wie Dämmung, Heizung, Fenstertausch und eben der geplante Umbau in einem Zug erfolgen. Der Aufwand von Umbaumaßnahmen ist jedoch nicht zu unterschätzen. Zum einen sollte diese anspruchsvolle Aufgabe von Experten wie Architekten oder Bauingenieuren begleitet und geplant werden. Zum anderen sind nicht selten Rat und Tat fachkundiger Handwerker gefragt. Deshalb ist das Umbauen häufig nicht wesentlich günstiger als ein Neubau. Dafür bietet die Verschmelzung von Tradition und Moderne aber besonders reizvolle architektonische Möglichkeiten – und gibt dem eigenen Zuhause einen ganz individuellen Charakter.

Umbau mit oder ohne Baugenehmigung?

Wer einen Umbau plant, für den stellt sich zunächst die Frage, ob er für sein Bauvorhaben eine Baugenehmigung braucht. Entscheidend ist der Einzelfall. Unproblematisch ist ein Umbau, wenn es sich um sogenannte nicht tragende Bauteile handelt. Das sind Elemente im Haus, die nicht mit der Standsicherheit und der sicheren Statik eines Gebäudes in Verbindung zu bringen sind. Bausachverständige oder niedergelassene Architekten liefern hier Antworten zu offenen Fragen. Komplizierter wird es bei Bauteilen, die eine tragende Funktion haben. Diese Vorhaben muss sich der Hausbesitzer genehmigen lassen. Steht ein Wohngebäude unter Denkmalschutz, ist der Gang zum Amt grundsätzlich ratsam, denn denkmalschützerische Belange stehen oft in engem Zusammenhang mit einer eventuell erforderlichen Baugenehmigung.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Anzeige