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Hausbau mit langer Zukunft

Nachhaltigkeit Hausbau mit langer Zukunft

Nachhaltiges Wohnen muss individuell geplant werden.

Die Alternative zu Kohle, Öl und Gas heißt Solar.

Hannover. Wir verbrauchen zu viel Energie, erzeugen zu viele Treibhausgase und verschwenden Ressourcen. Gerade beim Hausbau müssen deshalb längerfristige Ziele ins Auge gefasst werden. Primärer Vorsatz von nachhaltigem Bauen ist deshalb die Ressourcenschonung - durch einen optimierten Einsatz von Baumaterialien und Bauprodukten und das Anstreben einer Minimierung des Energie- und Wasserverbrauchs. Auch die Nachnutzung des Gebäudes spielt eine wichtige Rolle. Der Erfolg des Projekts „Nachhaltig bauen“ steht und fällt mit dem persönlichen Engagement, einer guten, individuellen Planung und den richtigen Experten an der Seite. Damit das Traumhaus am Ende den eigenen Wünschen und Bedürfnissen entspricht, sind eine genaue Analyse und gründliche Recherche notwendig.

Der erste Schritt zum ökologischen Haus ist deshalb eine genaue Abfrage des Sachverhalts: Was möchte ich als Bauherr? Wie nachhaltig will und kann ich mein Zuhause gestalten? Soll das Haus ökologisch, wohngesund oder vorrangig aus regionalen Produkten gestaltet werden? Sollen möglichst viele regenerative Energien und natürliche Baustoffe genutzt werden? Sind diese Fragen geklärt, kann die Planung beginnen.

Um aus dem vielfältigen Angebot die geeigneten Materialien, Produkte und Lösungen für sich herauszufiltern, müssen sich Bauherren gut informieren und Herstellern und Händlern genau auf die Finger schauen.

Nachhaltig Bauen ist kostenintensiver

Bauherren stehen für nachhaltiges Bauen viele Techniken und Produkte zur Verfügung. Allerdings sind die Lösungen oft komplizierter und kostenintensiver als konventionelles Bauen, die Auswahl an Produkten überschaubarer. Wie ökologisch das Haus am Ende sein wird, hängt auf jeden Fall vom Budget der Bauherren ab. Probleme kommen auf den Hausbauer mitunter auch bei der Verarbeitung zu. Denn was nützt beispielsweise ein Teppich aus Ziegenhaar, wenn er mit lösungsmittelhaltigem Kleber verlegt werden muss?

Der richtige Haustyp in puncto Energieeffizienz

Die Nachhaltigkeit beginnt bereits bei der Auswahl des Haustyps und des dazu passenden Grundstücks. Denn damit werden die Weichen für den Energieverbrauch gestellt. Ideal ist ein Grundstück in windgeschützter Lage ohne Verschattungen, damit die Sonneneinstrahlung genutzt werden kann. Große Fenster an der Südfassade erzeugen solare Gewinne. So lässt sich der Energieverbrauch deutlich minimieren. Eine bessere Energiebilanz als Einfamilienhäuser weisen eingebaute Reihenhäuser auf. Im Fall eines Rückbaus schneidet das Massivhaus jedoch am besten ab, denn Materialien wie Ziegelsteine, Holzbalken oder Klinker lassen sich wieder verwerten.

Ob Solarenergie, Erdwärme, Holzpellets oder erneuerbare Energien - sie alle sind wichtige Bausteine einer ökologischen und nachhaltigen Energieversorgung. Ohne sie ist nachhaltiges Bauen sinnlos. Solarthermie und Photovoltaik gehören für Sanitär- und Heizungsexperten längst zum Praxisalltag, Biomasse - Heizungen und Wärmepumpen sind weiter auf dem Vormarsch.

Zurück zu den Wurzeln - bauen mit Holz, Lehm und Ton

Lehm, Ton, Kork, Kalk - Naturbaustoffe sind nicht nur altbewährt, sondern auch wieder im Kommen. Schließlich spielt die Wohngesundheit bei bewusst lebenden jungen Familien eine immer größere Rolle.

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