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Aussaat von Duftwicken in Gartenboden geht oft schief

Freizeit Aussaat von Duftwicken in Gartenboden geht oft schief

Duftwicken ranken sich an Zäunen, Gittern und Stäben nach oben - und ihre Blüten verströmen dabei herrlichen Duft. Doch wer ambitioniert im Frühling Samen in den Beetboden steckt, wird oft enttäuscht. Das deutsche Wetter macht die Keimung im Freien eher schwierig.

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Die Duftwicke blüht in Pastelltönen sowie in kräftigem Pink, Rot oder Violett. Foto: Marion Nickig

Veitshöchheim. Duftwicken lassen sich eigentlich schon im April in das Gartenbeet setzen. Doch davon raten die Experten der

Bayerischen Gartenakademie ab. Bei längerem Regen, der im Frühjahr ja durchaus üblich ist, faulen die Samen.

Besser sei es daher, die Samen in Töpfen im Haus vorzuziehen. In einem Gefäß mit einem Durchmesser von neun bis zehn Zentimetern finden vier bis sechs Samen Platz, die ab 15 Grad Raumtemperatur keimen.

Auch hier sollte man beim Gießen darauf achten, dass die Samen es nicht zu feucht haben und faulen. Die Experten haben dafür einen Tipp: Werden die Töpfe bis zur Keimung der Samen mit einer Folie überspannt, kann man auf das Gießen verzichten. Die kleinen Pflanzen dürfen dann nach den Eisheiligen Mitte Mai ins Freie kommen. Ab Juni erblühen sie.

Duftwicken brauchen im Garten einen windgeschützten und sonnigen Standort. Der Boden sollte locker, tiefgründig und nährstoffreich sein. Da sich die Pflanzen nach oben ranken, benötigen sie ein Klettergerüst, am besten ein Gitter wie einen Maschendraht oder Schnüre und dünne Stäbe. Sie machen sich auch gut zum Beranken von Gartenzäunen - dafür eignen sich am besten Sorten mit Wuchshöhen von bis zu zwei Metern. Andere Sorten wachsen buschförmig und bleiben kompakter mit einer Höhe von 20 bis 40 Zentimetern. Diese sollte man für die Beete oder Balkonkästen auswählen.

Die Blüte kann der Hobbygärtner bis in den Herbst hinein verlängern, indem er immer wieder Verwelktes entfernt. Sonst bilden sich aus den Blüten Früchte, eine Art Erbsenschote. Das beansprucht die ganze Energie der Pflanze, weshalb sie ihr Wachstum und die Produktion weiterer Blüten einstellt.

dpa

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