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Die Stadt verändert an vielen Orten ihr Gesicht
Büro- und Gewerbeimmobilien

Hohes Ufer an der Leine wird zur Flaniermeile Die Stadt verändert an vielen Orten ihr Gesicht

Was am Klagesmarkt, am Marstall und am Hohen Ufer entstanden ist, hat markantere Effekte als eine bloße Verjüngungskur. Stadtbaurat Uwe Bodemann bewertet die Millioneninvestitionen als „Schritt zur Erneuerung der Innenstadt“, der auf Basis des Stadtdialogs „Hannover City 2020 plus“ umgesetzt wird.

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Erfolgreiche Expansionsstrategie mit Fokus auf Norddeutschland

Markanter Auftakt der neuen Bebauung am Klagesmarkt: Das siebengeschossige Bürohaus des Immobilienunternehmens hanova.

Quelle: Frank Aussieker

Hannover. Beispiel Klagesmarkt: 100 Wohnungen, Büros und Läden, eine Kita, die Zentrale der hanova, der Dachmarke von Union Boden und GBH – all das ist für 50 Millionen Euro entstanden. Neben dem Wohnprojekt „WAK“ und „normalen“ Mietwohnungen gibt es als Sonderformen noch „Wohnen plus“ für Senioren mit der Möglichkeit, ergänzende Angebote zu buchen. Zudem vier Starter-Wohnungen, in denen Existenzgründer arbeiten und leben. Dazu „Fitbox“, „Hairstreet“, Bäckerei Steinecke, das Wohnfachgeschäft „Herr Hirsch“, „Sonams little world“, die „vegane Kochschule“ und eine Commerzbank-Filiale.

Beispiel Marstall und Hohes Ufer: Das Hohe Ufer wird zur Flaniermeile an der Leine. Auf dem westlichen Teil des Platzes errichtet hanova mit den Architekten BKSP und dem Bauträger Hochtief einen fünfgeschossigen Bau mit rund 4250 Quadratmetern Fläche. In dem neuen Wohn- und Geschäftsgebäude entstehen 25 exklusive Wohnungen, im Erdgeschoss zwei Gewerbeeinheiten für Gastronomie. Diese grenzen zum einen direkt an das „neue“ Leineufer und zum anderen an den für 4 Millionen Euro gestalteten Marstallplatz. Auf dessen östlichem Teil entsteht ein Bau, den das Unternehmen Strabag errichtet. Der Weg an der Leine wird zur Flaniermeile – vorbei an der neuen Volkshochschule, dem imposanten Projekt der Helma Wohnungsbau, die 11 Millionen Euro eingeplant hat für zwei Gebäude mit Wohnungen sowie Gastronomie.

„Hannovers Altstadt wird mit neuem Leben gefüllt“, sagt Martin Prenzler, Geschäftsführer von Hannovers Citygemeinschaft. Das setzt sich fort. Wer vom Rathaus aus auf die alte VHS schaut, die Investor Gregor Baum erstanden hat und nach Entkernung zum Rathaus-Kontor umwandelt, bekommt eine Ahnung vom neuen Friedrichswall.

Vera König

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