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Maschinenbau-Campus in Garbsen soll Neue Mitte beleben
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Wissenschaftszentrum für universitäre Ausbildung Maschinenbau-Campus in Garbsen soll Neue Mitte beleben

Die Stadt wird zum Wissenschaftszentrum für die universitäre Ausbildung von Ingenieuren – Die Planer rechnen dadurch auch mit steigendem Interesse an Wohnraum und Gewerbeflächen

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Soll auch den Wohnungsbau ankurbeln: Der neue Maschinenbau-Campus wird etwa 5000 Menschen zum Lehren und Studieren nach Garbsen locken.

Quelle: Stadt Garbsen

Zwei Zufahrten zur A 2, günstige Steuersätze und die unmittelbare Nähe zum Maschinenbau-Campus der Leibniz Universität: Das Grundstück, das die Stadt Garbsen der Continental AG in der Neuen Mitte anbot, ist äußerst attraktiv. Trotzdem entschied sich das Unternehmen am Ende ganz knapp dafür, seinen neuen Verwaltungssitz in Hannover zu bauen. „Ich bin von dem Standort nach wie vor voll und ganz überzeugt“, betont Garbsens Bürgermeister Christian Grahl. Und Jürgen Stoffregen von der städtischen Wirtschaftsförderung ergänzt: „Jetzt geht’s weiter, und wir sind sehr zuversichtlich, die Neue Mitte zügig zu entwickeln.“

Auf dem rund 80 Hektar großen Areal in der mit 63 000 Einwohnern zweitgrößten Stadt der Region befinden sich bereits unter anderem das Rathaus, eine Bibliothek und ein Multiplex-Kino. Beschlossen wurde der Bau eines Schwimmbades, das voraussichtlich 2019 eröffnet wird. Ebenfalls vorgesehen ist ein direkter Stadtbahnanschluss. Außerdem ist die Ansiedlung vor allem mittelständischer Unternehmen etwa aus dem Dienstleistungssektor geplant.

Platz, gute Autobahnanbindung und bald auch Stadtbahn-Anschluss: Die Neue Mitte in Garbsen.

Platz, gute Autobahnanbindung und bald auch Stadtbahn-Anschluss: Die Neue Mitte in Garbsen.

Quelle: Stadt Garbsen

Auch Wohnungsbau ist erwünscht. Die Stadt verspricht sich einen kräftigen Nachfrageschub von der Erweiterung des Maschinenbau-Campus. Künftig sollen hier in 18 Instituten mehr als 5000 Menschen lernen, forschen und lehren. Viele von ihnen werden Wohnungen in Garbsen suchen. Das Land Niedersachsen und der Bund investieren in die acht neuen Universitätsgebäude rund 143 Millionen Euro. Die Arbeiten auf dem Campus liegen im Zeitplan, die Fertigstellung ist für 2019 geplant. Dann könnte der Universitätsbetrieb in den neuen Gebäuden aufgenommen werden.

Stoffregen erwartet, dass von dem Wissenschaftszentrum ein kräftiger Impuls ausgeht, der weitere Gewerbe- und Industriebetriebe anzieht: „Vor allem klein- und mittelständische Betriebe können davon profitieren. Wir haben noch einige Flächen, die wir entwickeln können.“ Garbsen hat sich aber nicht nur als Wirtschafts- und Technologiestandort einen Namen gemacht. Die Lage in unmittelbarer Nähe zur A2 ist auch für Logistikunternehmen interessant: Gerade hat die Unternehmensgruppe BAUM an der Burgstraße eine Baugenehmigung für eine rund 60000 Quadratmeter große Halle erhalten.

Sebastian Hoff

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