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Die eigenen vier Wände gelten auch in stürmischen Zeiten als „sichere Bank“

Werterhalt der eigenen Immobilie Die eigenen vier Wände gelten auch in stürmischen Zeiten als „sichere Bank“

Die eigene Wohnung gilt unverändert als sichere Geldanlage – auch als Teil der privaten Altersvorsorge. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Immobilie  professionell und wertorientiert verwaltet wird. „Und dabei gibt es viel zu beachten“, heißt es beim Dachverband Deutscher Immobilienverwalter (DDIV). Daher verdeutlicht er Eigentümern, worauf zu achten ist, damit die eigenen vier Wände auch im Alter noch eine „sichere Bank“ sind.

Eine professionelle Immobilienverwaltung sorgt auch für Instandsetzung und Modernisierung der Gebäudesubstanz.

Quelle: Rainer Sturm/pixelio.de

Die Deutschen sind ein Volk der Sparer. Doch in der derzeitigen Niedrigzinsphase werfen klassische Anlage- und Sparformen erfahrungsgemäß kaum noch nennenswerte Gewinne ab. Für viele Verbraucher ist daher die selbstgenutzte Immobilie eine attraktive Alternative – zumal ist sie die einzige Form der Altersvorsorge ist, von der sie schon vor dem Renteneintritt profitieren können. Um das Immobilienvermögen dauerhaft zu sichern und Werte zu erhalten, bedarf es vor allem einer  professionellen und wertorientierten Immobilienverwaltung.

Sie koordiniert nicht nur die Eigentümerversammlungen oder erstellt Betriebskostenabrechnungen, sondern sorgt für die Instandsetzung und Modernisierung der Gebäudesubstanz oder Haustechnik. „Wohnungseigentümer, die auch im Alter von der Immobilie profitieren möchten, sollten auf eine erfahrene Immobilienverwaltung zurückgreifen. Schließlich geht es bei der Hausverwaltung auch um die Verwaltung des privaten Vermögens“, erläutert DDIV-Geschäftsführer  Martin Kaßler,

Daher rät der Berufsverband DDIV Eigentümern davon ab, bei der Auswahl des Verwalters allein auf den Preis zu achten. „Professionelle Immobilienverwaltungen sind hauptberuflich tätig und nehmen regelmäßig an Fortbildungen teil“, weiß er. Ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Auswahl des Verwalters sei außerdem, dass er das Objekt vor Ort besichtige und sich dafür auch ausreichend Zeit nimmt. Darüber hinaus sollten Verwalter in jedem Fall eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung und eine Betriebs- oder Berufs-Haftpflichtversicherung vorweisen können. Schließlich erreichten die verwalteten Immobilien samt Rücklagen und vielem mehr nicht selten Werte in Millionenhöhe, die in jedem Fall, also auch bei Veruntreuungen, ausreichend abgesichert sein sollten.

Von entscheidendem Vorteil für Immobilienbesitzer und -käufer sei, dass das Bundeskabinett Ende August einen Gesetzentwurf zur Einführung einer Berufszulassungsregelung für gewerbliche Immobilienverwalter und Makler verabschiedet habe. Das Gesetz sieht unter anderem vor, dass Verwalter von Wohnungseigentum künftig eine Sachkundeprüfung absolvieren müssen, wenn sie weniger als sechs Jahre als Verwalter tätig sind. Nach Ansicht des DDIV stärkt das Gesetz, das voraussichtlich Ende des kommenden Jahres in Kraft treten wird, den Verbraucherschutz für Eigentümer und sichert damit die Altersvorsorge von Millionen von Bundesbürgern.